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24.05.2005

Bea Systems will das Lizenzgeschäft ankurbeln

Trotz guter Zahlen im ersten Quartal gehen die Übernahmespekulationen weiter.

Wer einmal in eine Schublade sortiert wurde, tut sich schwer, dieser wieder zu entkommen. Bea Systems beispielsweise gilt in Analystenkreisen seit geraumer Zeit als potenzielles Übernahmeziel - und dies sowohl bei schlechten Quartalszahlen als auch nach guten Ergebnissen. In die letzte Kategorie fällt der Bericht für das erste Fiskalquartal (Ende: 30. April), in dem Bea den Profit um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert verbessern konnte. Dies erschien einigen Analysten als sicheres Zeichen dafür, dass die Softwarefirma bald geschluckt würde.

Argument für eine Bea-Übernahme ist die breite Kundenbasis und die daher kontinuierlich hohen Wartungseinnahmen. Probleme hat die Firma im Neugeschäft. So schrumpfte der Lizenzumsatz im ersten Quartal von 120 Millionen auf 116 Millionen Dollar - der fünfte Berichtszeitraum in Folge mit sinkenden Softwareerlösen. Demgegenüber verbesserte sich der Serviceumsatz um 16 Prozent auf 165,7 Millionen Dollar. Das Unternehmen nahm insgesamt 282 Millionen Dollar ein, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn belief sich auf 34 Millionen Dollar nach zuvor 25 Millionen Dollar. Die Zahlen trafen die Prognosen.

Im laufenden Quartal erwartet Firmenchef Alfred Chuang eine ähnliche Entwicklung. Jedoch legte der CEO die Messlatte hoch, indem er steigende Lizenzeinnahmen in Aussicht stellte. Chuang zufolge sollen mit neuen Programmen zwischen 112 Millionen und 124 Millionen Dollar umgesetzt werden. Der obere Wert wurde von Analysten als "etwas aggressiv" bezeichnet. (ajf)