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28.09.2006

Bearingpoint unter Druck

Die Berater kämpfen an mehreren Fronten.

Durch einen Gerichtsbeschluss, weil Bearingpoint mit der Rückzahlung eines Teils seiner Schulden in Verzug geraten ist, muss das Beratungshaus die Veröffentlichung seines Jahresberichts 2005 erneut verschieben. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hatte Klage gegen Bearingpoint eingereicht, weil das Unternehmen bestimmten Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Die Höhe der Entschädigungen, die diesbezüglich auf Bearingpoint zukommen, soll bei einem weiteren Gerichtstermin festgelegt werden. Nach den Worten von CEO Harry You führt Bearingpoint derzeit Gespräche mit Gläubigern, um entsprechende Verzichtserklärungen und Erweiterungen hinsichtlich der Gerichtsentscheidung zu erwirken. Gegenüber Analysten erklärte der Firmenchef, dass er bereits auf "breite verbale Unterstützung" gestoßen sei.

Nur vorläufige Ergebnisse

Da sich durch den Gerichtsbeschluss die Veröffentlichung der Jahresbilanz 2005 verzögern wird, gab Bearingpoint eine Reihe von vorläufigen Zahlen bekannt. Demnach ist der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um ein Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar gestiegen. Der Jahresverlust soll zwischen 650 Millionen und 720 Millionen Dollar liegen. Verantwortlich dafür sind Firmenangaben zufolge hohe Einmalbelastungen. Wenig erfreulich ist auch der Anstieg der Fluktuationsrate von 24 auf 29 Prozent. Laut You hat das Unternehmen mehrere Initiativen gestartet, um die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen zu verbessern. Der operative Gewinn werde wegen der bevorstehenden Entschädigungszahlungen unter den Erwartungen liegen. (sp)