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30.08.2007

Beas Aqualogic BPM ist auf Standardkurs

Version 6.0 der Plattform vereinfacht den Umgang mit komplexem Business-Process-Management.

Der Spezialist für Infrastruktursoftware Bea Systems hat die Verfügbarkeit von "Aqualogic BPM 6.0" angekündigt. Die Suite integriert Tools, mit deren Hilfe Geschäftsprozesse modelliert, ausgeführt und in Echtzeit überwacht werden können. Als Highlight der neuen Version gilt die ausgebaute Unterstützung einschlägiger Industriestandards. Hierzu gehören die Business Process Modeling Notation (BPMN), die XML Process Definition Language (XPDL 2.0) und die Business Process Execution Language (BPEL 2.0). Interessant für Entwickler dürfte auch sein, dass eine neue, auf Eclipse basierende Tool-Umgebung eingeführt wurde. Hinzu kommt eine verbesserte Unterstützung für die Arbeit mit Java, .NET und anderen verbreiteten Programmiersprachen.

Integrierte Collaboration

Anwendungsseitig hat Bea sein Produkt mit Features für Ad-hoc-Collaboration und Business Intelligence versehen. Über diese Funktionen sollen die an einem Geschäftprozess beteiligten Partner ihr Wissen schneller austauschen, Aktivitäten effizienter ko-ordinieren und anhand von Simu-lationen Prozesse verbessern können. Die Notwendigkeit solcher Funktionen begründet Bea mit den Veränderungen im Business-Process-Management.

Veränderte BPM-Prozesse

Konzentrierten sich BPM-Projekte früher auf ausgewählte und gut bekannte Prozesse wie zum Beispiel die Auftragsabwicklung, wird BPM heute eher strategisch gesehen. Damit verbunden ist eine deutliche Komplexitätszunahme, die sich allein daraus ergibt, dass es im Verlauf eines Prozesses zahlreiche Entscheidungspunkte gibt, an denen menschliches Eingreifen erforderlich ist, um die weitere Prozessrichtung zu bestimmen. Software kann hier helfen, indem sie anhand der aufgezeichneten Aktionen eine Entscheidungshistorie aufbaut und Anwendern dokumentiert, wie in vergleichbaren Situationen zuvor reagiert wurde. Simulations-Routinen erlauben darüber hinaus, die Konsequen-zen einer Entscheidung vorab zu testen beziehungsweise mit den Ergebnissen früherer Entscheidungen zu vergleichen. (ue)