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13.01.2016 - 

Augmented Reality in der Logistik

Bechtle arbeitet im Zentrallager mit Datenbrillen

Karl-Erich Weber, Jahrgang 1959, ist Kaufmann, Autor, freier Journalist und Redakteur. Hauptberuflich seit 1991 mit ITK und Unterhaltungselektronik befasst, schreibt er seit 1998 für unsere Redaktion. Seine ITK-Lieblingsthemen sind die News, Analysen und Projektionen aus Wirtschaft, Markt und Fachhandel sowie die Hersteller mit ihren Produkten. Zudem bloggt, kritisiert und kommentiert er leidenschaftlich Medien und Politik. 
Das Neckarsulmer Systemhaus nutzt in Neckarsulm seit kurzem eine Augmented Reality-Lösung. Das seit 2014 gemeinsam mit SAP geplante Projekt wurde nun für die Logistik umgesetzt, weitere Anwendungsgebiete sollen folgen.

Die Bechtle AG hat in ihrer Logistikzentrale in Neckarsulm eine AR-Lösung mit Datenbrillen in Betrieb genommen. Dabei handele es sich um die der mobilen App SAP AR Warehouse Picker. Bechtle und SAP arbeiten seit Mai 2014 daran die Integration digitaler Technologien in der Lagerlogistik voranzutreiben.

Die AR-Brillen von Vuzix und Epson sind über WLAN dauerhaft mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden und blenden relevante Informationen der Android-App von SAP ins Sichtfeld des Nutzers ein.
Die AR-Brillen von Vuzix und Epson sind über WLAN dauerhaft mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden und blenden relevante Informationen der Android-App von SAP ins Sichtfeld des Nutzers ein.
Foto: Bechtle

Die Wearables werden im Zusammenspiel mit dem digitalen Lagerverwaltungssystem und der weltweit ersten produktiven Nutzung von SAPs AR Warehouse Picker App genutzt. Diese Lösung bilde den Auftakt für weitere geplante Anwendungsfelder, heißt es weiter aus Neckarsulm.

Zusammenarbeit mit SAP weiter ausgebaut

Ziel der Anwendung soll eine höhere Produktivität sein. Dabei kommen die Smart Glasses der Hersteller Vuzix und Epson derzeit noch als Alternative zu den weiterhin verwendeten Handheldscannern zum Einsatz. Die AR-Brillen sind über WLAN dauerhaft mit dem Lagerverwaltungssystem verbunden und blenden relevante Informationen der Android-App von SAP ins Sichtfeld des Nutzers ein.

Nach einer intensiven Erprobungsphase wird die Vision des „Hands-free Picking“ im Zentrallager von Bechtle Realität. Seit wenigen Wochen steuern Mitarbeiter in Neckarsulm eine Reihe von Vorgängen durch Smart Glasses.
Nach einer intensiven Erprobungsphase wird die Vision des „Hands-free Picking“ im Zentrallager von Bechtle Realität. Seit wenigen Wochen steuern Mitarbeiter in Neckarsulm eine Reihe von Vorgängen durch Smart Glasses.
Foto: Bechtle

So werde der Kommissionierer Schritt für Schritt durch den Ablauf geleitet und hat dabei die Hände frei. Bislang manuell gesteuerte Vorgänge können nun durch blickgeführtes Scannen der Strich- und QR-Codes sowie mit Spracherkennung erledigt werden. Weiterhin zeigt die integrierte Bestandserfassung die Verfügbarkeit des gerade kommissionierten Produkts an, teilt Bechtle mit.