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22.03.2002 - 

Umsatzsteigerung über Plan

Bechtle spürt nichts von einer Branchenkrise

GAILSDORF (CW) - Entgegen dem Branchentrend übertraf das schwäbische Systemhaus Bechtle AG im Geschäftsjahr 2001 sein Umsatzziel. Erst im Dezember sei das Geschäft deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Um knapp 74 Prozent steigerte Bechtle den Reingewinn im Vergleich zum Vorjahr auf neun Millionen Euro. Bechtles Umsatz wuchs um 31 Prozent von 488,6 Millionen Euro im Vorjahr auf jetzt 641,5 Millionen Euro und übertraf damit das ursprüngliche Ziel von 614 Millionen Euro. Dass das Vorsteuerergebnis mit 14,42 Millionen Euro unter den geplanten 16,4 Millionen Euro blieb, führte das Unternehmen auf die Schwäche im Dezember zurück. Bis November seien die Planzahlen eingehalten worden, hieß es in einer Unternehmensmeldung. Nachdem das Unternehmen laut Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schick bis November eine "Sonderkonjunktur" erlebt habe, sei der schwache Dezember nur schwer zu erklären. "Ich habe in den letzten zwanzig Jahren nur zweimal erlebt, dass das letzte Quartal nicht so stark wie erwartet war", sagte Schick.

Das Systemhaus, das allein im vergangenen Jahr vier Firmen sowie sieben neue Niederlassungen gegründet hatte, betonte, die gestiegenen Einnahmen seien nicht nur auf Akquisitionen, sondern auch auf das weitgehend stabile Geschäft mit Waren und Dienstleistungen zurückzuführen. So habe allein das organische Wachstum knapp 18 Prozent betragen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Bechtle mit einer Konjunkturbelebung im zweiten Halbjahr und hofft auf Wettbewerbsvorteile durch die voranschreitende Marktkonsolidierung. Das erste Quartal verlaufe traditionell schwach, so Schick, doch es gebe keinen Grund zur Sorge. "Bis jetzt gibt es keine Auffälligkeiten", so der Bechtle-Chef, "die auf ein schwächeres Geschäft als sonst schließen lassen." Im laufenden Jahr will sich das Unternehmen weiter auf sein Deutschlandgeschäft konzentrieren. Laut Schick seien für das erste Halbjahr keine weiteren Übernahmen geplant, es sei denn, es lägen Angebote vor, "die man nicht ablehnen kann". (rs)