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20.08.2004 - 

Falsche Abschreibungen der zugekauften PSB AG

Bechtle stopft Bilanzlöcher

Bechtle räumte in einer offiziellen Mitteilung ein, dass in den PSB-Bilanzen der Jahre 2001 bis 2003 Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind; die Testate seien widerrufen worden, hieß es. Im Detail habe PSB vor der Fusion mit Bechtle zu geringe Abschreibungen auf Lagerbestände und Beteiligungen vorgenommen. Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2004 sei davon aber nicht wesentlich beeinflusst worden. Der Vorgang könnte erklären, warum der ehemalige PSB-Chef Karl-Heinz Gosmann in diesem Frühjahr nach weniger als einem Monat an der Spitze von Bechtle entlassen worden ist.

Die Halbjahreszahlen des Systemhauses waren demgegenüber ein kleiner Lichtblick: Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 492 Millionen Euro. Organisch sei das Unternehmen um knapp sechs Prozent gewachsen. Der Nettogewinn kletterte von 4,8 Millionen Euro auf 13,2 Millionen Euro. Der Konzern bekräftigte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr von "einer Milliarde Euro plus X". (ajf)