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02.10.2014 - 

Industrie 4.0 - Mittelstand trifft Forschung

Bechtle und SolidLine kooperieren mit KIT

Karl-Erich Weber, Jahrgang 1959, ist Kaufmann, Autor, freier Journalist und Redakteur. Hauptberuflich seit 1991 mit ITK und Unterhaltungselektronik befasst, schreibt er seit 1998 für unsere Redaktion. Seine ITK-Lieblingsthemen sind die News, Analysen und Projektionen aus Wirtschaft, Markt und Fachhandel sowie die Hersteller mit ihren Produkten. Zudem bloggt, kritisiert und kommentiert er leidenschaftlich Medien und Politik. 
Das Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe und die SolidLine AG haben ein "Industrie 4.0 Collaboration Lab" gegründet. Partner sind das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Informatik (FZI).
Sie eröffneten gemeinsam das neue Industrie 4.0 Collaboration Lab (von links): Jeroen Buring, Strategic Account Manager Euro Central für Solidworks, Michael Grethler, Leiter Geschäftsbereich PDM/PLM der SolidLine AG, Prof. Jivka Ovtcharova vom KIT und Richard Einstmann, Geschäftsführer Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe.
Sie eröffneten gemeinsam das neue Industrie 4.0 Collaboration Lab (von links): Jeroen Buring, Strategic Account Manager Euro Central für Solidworks, Michael Grethler, Leiter Geschäftsbereich PDM/PLM der SolidLine AG, Prof. Jivka Ovtcharova vom KIT und Richard Einstmann, Geschäftsführer Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe.
Foto: Bechtle

Die Partner stellen mittelständischen Unternehmen in den Räumen des LESC eine nahtlose IT-Infrastruktur zur Erprobung von Technologien und Prozessen im Zeichen von Industrie 4.0 bereit. Industrie 4.0 steht für die Verschmelzung von Maschinen oder Anlagen mit virtuellen Welten. Durch die nahtlose Vernetzung und Kommunikation im Internet können Geschäftspotenziale entstehen, die jedoch für kleine und mittlere Unternehmen derzeit kaum greifbar sind.

Austausch in der virtuellen Welt: Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Forschung nutzten die Eröffnung um Einblicke in die 3D-Umgebung am LESC zu erhalten sowie für rege Diskussionen.
Austausch in der virtuellen Welt: Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Forschung nutzten die Eröffnung um Einblicke in die 3D-Umgebung am LESC zu erhalten sowie für rege Diskussionen.
Foto: Bechtle

Im LESC des KIT stehen maßgeschneiderte 3D-Entwicklungs- und Testumgebungen zur Verfügung, in denen Unternehmen anhand eigener Datensätze zukünftige Produkte und Dienstleistungen frühzeitig erproben können. Neben der flexiblen Nutzung einer integrierten IT-Infrastruktur umfasst das Angebot auch die Möglichkeit der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern.

"Mittelständler wollen vornehmlich vorhandene Infrastrukturen weiter nutzen und schrittweise verbessern, indem sie Prozesse automatisieren, Kapazitäten erhöhen, Energie sparen und Kosten senken. Für die Unternehmen zählt eine klare Antwort auf die Frage: Wie generieren wir durch Industrie 4.0 Lösungen und messbare Mehrwerte für das Geschäft?", erklärt Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h.c. Jivka Ovtcharova, Leiterin des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am KIT, Leiterin des LESC und Direktorin am Forschungszentrum Informatik.

"Eine wichtige Zielgruppe des Lab sind zudem die Ingenieure von morgen. So verfügt jetzt jeder unserer rund 4.000 Maschinenbaustudenten ab dem ersten Semester über eine Solidworks CAD-Lizenz. Darüber hinaus nutzen die Maschinenbau- wie auch die Masterstudenten benachbarter Disziplinen wie Elektrotechnik, Informatik oder Mechatronik ein erweitertes Spektrum an Solidworks -Anwendungen", erklärt Prof. Ovtcharova. Mit der neuesten Produktentwicklungssoftware können die zukünftigen Ingenieure bereits während des Studiums Anwendungserfahrung und nachweisbare PLM-Kompetenzen sammeln.

"Solidworks bildet die optimale Basis für eine praxisorientierte Ausbildung wie auch für die Zusammenarbeit zwischen unseren Kunden und den Forschungseinrichtungen", sagt Michael Grethler, Leiter Geschäftsbereich PDM/PLM bei der SolidLine AG.

"Wir sind glücklich, mit dem Lab einen Ort zu etablieren, an dem Zukunftsthemen in die unternehmerische Realität getragen werden. Ich bin mir sicher, dass der Austausch zwischen Forschung und Praxis beide Seiten bereichern und zu neuen Impulsen führen wird", erklärt Richard Einstmann, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses Karlsruhe. (KEW)

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