Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.08.2006

Bechtle zufrieden

Die Bechtle AG gibt sich mit dem Verlauf ihres ersten Geschäftshalbjahres 2006 zufrieden: Der Konzernumsatz der Gruppe legte um 8,5 Prozent auf 574,8 Millionen Euro zu, das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 8 Prozent auf 14,1 Millionen Euro.

Wie stark das Unternehmen mittlerweile von Zukäufen abhängig ist, zeigt die Tatsache, dass die Gruppe ohne Akquisitionen im Umsatz nur Vorjahresniveau erreicht hätte. Auch das Ausland wird für Bechtle immer wichtiger: 34,5 Prozent der Erlöse erzielte der Konzern außerhalb von Deutschland, in den Jahren zuvor waren es noch 31,5 Prozent (2005) beziehungsweise 30,4 Prozent (2004).

Im operativen Geschäft verbessert

"Wir können mit dem ersten Halbjahr 2006 durchaus zufrieden sein. Insbesondere deshalb, weil wir uns im operativen Geschäft weiter verbessert haben, obwohl wir uns gleichzeitig in der Umsetzung einer ganzen Reihe unserer strategischen und strukturellen Maßnahmen befinden. Für das Gesamtjahr bestätigen wir daher unsere Planung.", sagte Vorstandsvorsitzender Ralf Klenk.

Die insgesamt 60 Bechtle-IT-Systemhäuser übertrafen - dank der Akquisitionen - mit 379,9 Millionen Euro den Vorjahresumsatz um 5,1 Prozent und trugen damit 66,1 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Ihr operatives Ergebnis Ebit verbesserte sich um 8,5 Prozent auf 3,7 Millionen Euro. Im IT-E-Commerce erzielte Bechtle einen kräftigen Umsatzanstieg von 15,6 Prozent auf 194,9 Millionen Euro sowie ein Ebit-Plus von 7,9 Prozent auf 10,5 Millionen Euro.

Klenk nahm auch zu den jüngsten Übernahmen innerhalb der Top Ten der deutschen Systemhausbranche Stellung. Der Aufkäufer zeigte, dass sich dieser Wirtschaftszweig derzeit in einer Konsolidierungsphase befinde, so Klenk. Auf Nachfrage sagte er, dass der von der Becom geschluckte IT-Dienstleister Morse damals als möglicher Übernahmekandidat für ihn damals nicht in Frage gekommen wäre.

Marzena Fiok / Alexander Roth