Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.06.2002 - 

IDC: Rosige Aussichten für Dienstleister

Bedarf an Software-Services steigt

MÜNCHEN (CW) - In den nächsten vier Jahren soll der Markt für Software-Services um durchschnittlich 13,5 Prozent wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforscher von IDC. Etwas schwächer werde sich der Umsatz mit IT-Beratungen entwickeln, wo eine Erholung erst im nächsten Jahr erwartet wird.

Bis 2006 wird nach Angaben von IDC mit Software-Dienstleistungen weltweit ein Umsatz von rund 187 Milliarden Dollar erzielt werden. Angetrieben wird die Entwicklung von der steigenden Nachfrage nach Supply-Chain-Management (SCM) sowie Enterprise-Resource-Management (ERP). Grund dafür ist nach Darstellung von Stephanie Torto der steigende Bedarf an umfassenden und unternehmensübergreifenden Lösungen. "Services für Teillösungen wie Knowledge-Management oder E-Commerce werden zunehmend als Teil einer größeren ganzheitlichen Strategie betrachtet", so die IDC-Analystin.

Ihrer Meinung nach müssen sich die Anbieter darauf einstellen, ihren Kunden nicht nur Beratung oder Systemintegration zu offerieren, sondern auch Outsourcing-Kapazitäten bereitzustellen. Wachstumschancen werden laut IDC vor allem Dienstleister haben, die ihre Kunden über die Integration hinaus begleiten können. Sowohl Spezialwissen wie Branchen-Know-how als auch Kompetenz in der Schulung von Mitarbeitern dürften die künftigen Erfolgsfaktoren für Wachstum sein.

Auch das IT-Consulting beinhaltet nach Ansicht der Marktforscher ein zunehmend breiteres Spektrum an Services. Mit der wachsenden Verflechtung von Geschäftsstrategien und Informationstechnologie verschwindet auch die klare Abgrenzung zwischen klassischer Unternehmensberatung und IT-Consulting immer mehr. "Vor allem in gesättigten Märkten wie den USA verliert die spezialisierte Beratung an Bedeutung", sagt IDC-Program-Manager Anna Danilenko.

Nach einer Erholung im nächsten Jahr, so die Prognose der IDC-Analysten, wächst der weltweite Beratungsmarkt bis 2006 um elf Prozent (Unternehmensberatung) beziehungsweise 9,8 Prozent (IT-Beratung) auf ein Umsatzvolumen von insgesamt 86,6 Milliarden Dollar. (rs)