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23.04.1999 - 

Fachliteratur/DV-Pioniere aus dem deutschsprachigen Raum

Bedeutende Informatiker erzählen aus ihrem Leben

MÜNCHEN (CW) - Dieses Buch versammelt fünf offen gestaltete Interviews mit Joseph Weizenbaum, Niklaus Wirth, Heinz Zemanek, Christiane Floyd und Friedrich Bauer. Wie so oft spielten auch in den Karrieren dieser Informatikpioniere planvolles Handeln und Zufälle zusammen.

Besonders Weizenbaum ist seine Herkunft wichtig. Seine berufliche Laufbahn erzählt er wie nebenbei, prägend waren andere Erfahrungen: Die Straßenschlachten im Wien zwischen den Kriegen, das Bewußtsein, als Jude "anders" zu sein und der Kulturschock der Emigration. Weizenbaum erinnert sich an die ersten Rechner, die nie funktionierten, und an abgebrochene Projekte, die Millionen verschlangen. Beim "Eliza"-Programm sei nur die Idee wichtig gewesen, nicht die Ausführung.

Floyd erhielt als erste Frau in Deutschland einen Ruf an einen Informatiklehrstuhl, das geschah immerhin erst 1978. Bei Siemens entwickelte sie einen ALGOL-60-Compiler mit. 1968 kam sie nach Stanford in die USA. Die unterschiedlichen Programmierungsansätze in der Alten und Neuen Welt benennt sie prägnant: "In Europa war er formal, in den USA pragmatisch..

Dirk Siefkes u.a. (Hg.): Pioniere der Informatik. Ihre Lebensgeschichte im Interview. Berlin: Springer 1999. 143 Seiten, 39,90 Mark.