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Entwicklung auf dem Datenträgermarkt:


19.04.1984 - 

Bedeutung der Diskette nimmt zu

Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der neuen Computertechnologie haben zwangsläufig auch die Speichermedien einen Boom erlebt, dessen absoluter Höhepunkt sich augenblicklich noch gar nicht abschätzen läßt. Einem Datenträger kommt dabei eine in zunehmendem Maße steigende Bedeutung zu, nämlich der sogenannten Floppy-Disk oder Diskette. Dr. Peter Zimmermann, Sales and Marketing Manager Europe der Maxell Europe GmbH setzt sich mit diesem Marktbereich auseinander.

Nach unterschiedlichen Schätzungen werden beispielsweise im Jahr 1984 weltweit mehr als 400 Millionen Disketten verkauft. Der Anteil davon, der auf die Bundesrepublik Deutschland entfällt, wird mit über 20 Millionen Stück beziffert.

So wird verständlich, daß der Trend zum verstärkten Einsatz Von Datenträgern weiter steigt, und diesem Marktsegment von vielen Herstellern zu recht starke Bedeutung verschenkt wird.

Besonderes Interesse gilt dabei in letzter Zeit dem europäischen Markt, dessen Aufbauphase längst noch nicht abgeschlossen ist. So engagieren sich hier nicht nur die außereuropäischen Hersteller auf breiter Front, sondern auch die europäischen Produzenten stellen sich der Konkurrenz.

Verlagern die Nicht-Europäer beispielsweise ihre Produktion teilweise in die "Alte Welt", um hier den Markt besser bedienen zu können, so zeigen die Europäer durch Neu- und Weiterentwicklungen ihre Innovationsbereitschaft und daß sie ihre Märkte nicht kampflos abtreten wollen.

Aus dieser Situation läßt sich das Fazit ziehen, daß besonders hier in Europa der Wettbewerbsdruck für den einzelnen Hersteller sehr groß ist. Neue Produkte, neue Strategien, Qualitätsargumentation und teilweise neue Vertriebskanäle sollen den Beweis der Markt- und Produktpotenz des einzelnen Herstellers antreten.

Trotz zweifellos vorhandener, teilweise gravierender Qualitätsunterschiede wird aber in der augenblicklichen Situation der Wettbewerb letztendlich über den Preis geführt.

Doch hier beginnt die Problematik des Benutzers beziehungsweise des Kunden. Für diesen ergeben sich nämlich zwei Probleme. Er kann zum einen die vorhandenen Qualitätsunterschiede vor der Anwendung nur schwer feststellen, und es ist ihm zum anderen praktisch unmöglich, eine exakte Preis-Gegenwart-Relation der Produkte zu erkennen.