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05.09.2006

Bedroht SOA die ERP-Hersteller?

Eine gewagte Prognose des US-Analysten Bruce Richardson führte zu einer kontroversen Diskussion um die Zukunft der Anbieter von Business-Software.

SOA bedeutet keineswegs den Tod von ERP." Mit diesen Worten wehrt sich SAP-Manager Rolf Schumann gegen ein Thesenpapier von Bruce Richardson. Der Analyst des amerikanischen Marktforschungs- und Beratungshauses AMR Research prophezeit den Softwareherstellern darin einen "Tag des jüngsten Gerichts": Im Jahr 2010 würden SAP- und Oracle-Kunden aufhören, Anwendungen von ihren ERP-Anbietern zu kaufen. Stattdessen heuerten sie billige Systemintegratoren aus Indien oder Osteuropa an, um aus einzelnen Softwareservices maßgeschneiderte "Composite Applications" entwickeln zu lassen.

Im SOA-Expertenrat der computerwoche (www.computerwoche.de/soa-expertenrat) stießen die Ausführungen überwiegend auf Kritik. Rüdiger Spies, Senior Advisor bei der Experton Group, hält die Prognosen für "völlig unrealistisch". Die Vorstellung, neue Funktionen aus Oracle-, SAP- und vielleicht noch Infor-Modulen zu kombinieren, sei "Tagträumerei". Dennoch zeigt die Diskussion, welches Veränderungspotenzial SOA-Konzepte auch und gerade für den klassischen ERP-Markt bergen. (Ausführlicher Bericht auf Seite 14.) (wh)