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15.08.2003 - 

IBM mit Abstand umsatzstärkster Anbieter von IT-Diensten

Behörden treiben Servicemarkt

15.08.2003
MÜNCHEN (CW) - Bundes- und Landesbehörden gaben in den vergangenen fünf Jahren weltweit am meisten für IT-Dienstleistungen aus. Nach Erhebungen des britischen Nachrichtendiensts "Computerwire" profitierte davon insbesondere IBMs Servicesparte. Sie dominiert den Markt mit weitem Abstand zur Konkurrenz.

Seit 1998 erfassten die Briten mehr als 3000 Service-Deals für Outsourcing, IT-Management, Systemintegration und Beratung. Zusammengerechnet ergibt sich ein Auftragswert von 299 Milliarden Dollar. Mit 14 Prozent schlossen Bundes- und Landesbehörden die meisten Verträge ab, gefolgt von der Fertigungsindustrie mit elf und dem Bankensektor mit zehn Prozent. Letzterer investierte in jüngster Zeit besonders viel in Outsourcing-Projekte.

Den Löwenanteil der Ausgaben sicherte sich IBM Global Services (IGS) mit einem Gesamtwert von rund 80,4 Milliarden Dollar. 29 Abschlüsse in den letzten fünf Jahren waren den Angaben zufolge mehr als eine Milliarde Dollar wert. Gemessen am Auftragsvolumen kann der IT-Konzern damit einen Marktanteil von 27 Prozent für sich verbuchen. Erst mit weitem Abstand folgt der zweitgrößte Anbieter Computer Sciences Corp. (CSC). Die US-Amerikaner liegen mit einem Wert von 46,5 Milliarden Dollar nur knapp vor dem Outsourcing-Rivalen EDS Corp., der Aufträge im Wert von insgesamt 45,5 Milliarden Dollar an Land zog.

Etwas überraschend auf Rang vier führt Computerwire die privat gehaltene Firma Science Application International Corp. (Saic). Das Unternehmen verdiente mit Serviceverträgen immerhin 27,8 Milliarden Dollar. Der IT- und Prozess-Outsourcer ACS belegt mit 7,6 Milliarden Dollar Rang fünf, noch vor dem Beratungshaus Accenture, das auf 6,1 Milliarden Dollar kommt, und der kanadischen CGI Group.

Auffällig an den erfassten Verträgen sei deren überwiegend regionale Ausrichtung, berichten die Briten weiter. Nur fünf Prozent beziehen sich auf länderübergreifende oder weltweite Projekte. Das widerspricht der These vor allem großer Dienstleister, nur mit einer breiten internationalen Präsenz im Wettbewerb bestehen zu können. (wh)

Abb: Big Blue und der Rest

Gemessen an den Verträgen der letzten fünf Jahre, beherrscht IBM den IT-Dienstleistungsmarkt. Quelle: Computerwire