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US-Hersteller wollen Vorsprung schnell aufholen:

Bei 256-K-Chips sind die Japaner vorn

25.03.1983

NEW YORK (VWD) - Bei 256-K-RAMs liegen derzeit die Japaner leicht vor den US-Herstellern. Nach Meinung von Industriebeobachtern wird dieser Vorsprung aber nicht von langer Dauer sein. Im 64-K-Bereich hätten die amerikanischen Produzenten bereits mit der japanischen Konkurrenz gleichgezogen.

Wie ap/dj-Korrespondent Richard A. Shaffer berichtet, läuft die Einführung der 256-K-Chips ähnlich wie die der 64-K-Bausteine; Von den fünf Unternehmen, die 256-Muster vorgestellt haben und an ihre Kunden ausliefern, sind alle bis auf die AT & T-Tochter Western Electric Japaner. Zwar hätten auch weitere US-Unternehmen den 256-K-Chip entwickelt, würden aber - wie das Beispiel IBM zeige - diese Bausteine nur für den eigenen Verbrauch herstellen.

Die japanischen Hersteller lieferten Mustersendungen in der Größenordnung zwischen 200 und 300 Stück. Nach Meinung von Experten sind die Schaltungen aus Nippon schneller und kleiner als die der US-Konkurrenz. Ein weiterer Vorteil der Japaner liege darin, daß die Kunden ihre Chips schon in diesem Jahr zu Testzwecken zur Verfügung hätten.

Die US-Halbleiterhersteller zeigte sich allerdings recht zuversichtlich, daß das Rennen diesmal anders ausgehen wird. Motorola will zur Jahresmitte einen eigenen 256-K-Chip vorstellen, gegen Jahresende sollen Texas Instruments, Intel Corp. und die United Technologies-Tochter Mostek folgen. Intel will sich dem Vernehmen nach auf Chips konzentrieren, die wenig Energie verbrauchen und somit in portable Rechner eingebaut werden können. National Semiconductor hat sich für den Entwurf seines 256-K-Bausteins mit der japanischen Oki Electric zusammengetan.