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13.02.1987 - 

Durch neue Dienste im Kreditgewerbe zu mehr Jobs:

Bei Banken ist DV-Qualifikation gefragt

FRANKFURT (CW) - "Für die klassischen Dienstleistungen der Banken wie Ein- und Auszahlungen, Kontoführung oder Wertpapier-Verwaltung ist mehr und mehr der Kollege Computer zuständig", erklärt der hessische Sozialminister Armin Clauss. Dies ist das Fazit einer Untersuchungsreihe seines Ministeriums über die sozialen Folgen des technischen Wandels.

Zusammen mit dem Abschlußbericht über die Entwicklungsaussichten des Bankgewerbes in Hessen wurden wiederum auch die beruflichen Veränderungen aufgrund neuer Techniken untersucht. Die Studie ergab, so der Sozialminister, daß Arbeitsplätze mit einfachen Abwicklungsaufgaben wegrationalisiert werden. Gleichzeitig nehme der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern zu. Clauss forderte deshalb, daß die gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter künftig im Vordergrund der Unternehmenspolitik stehen soll. Auch sei zu gewährleisten, daß die Beschäftigten, die der Technik Platz machen mußten, gleichwertige Arbeitsplätze in anderen Unternehmensbereichen erhalten.

Die voraussichtliche Beschäftigungsentwicklung des Bankgewerbes werde nicht nur durch eine weitreichende Automatisierung bestimmt, sondern auch durch den Konkurrenzkampf untereinander. Clauss: Das Kundenpotential der Banken nimmt zwar ab, der Bedarf nach Finanzberatung bei Firmen und Privatkunden wird jedoch steigen". Gleichzeitig gewinnen Reisevermittlungs- und Immobilienservice sowie der Datenverarbeitungsservice an Bedeutung. Diese Qualitätssteigerungen im Angebot von Finanzdienstleistungen verhindern einen drastischen Beschäftenabbau, erläutert Sozialminister Clauss. So sei in städtischen Ballungsräumen sogar von einer Steigerung der Beschäftigten auszugehen.