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08.12.2000 - 

Bremst Standardwirrwarr die Servicevielfalt?

Bei den mobilen Endgeräten ist Konvergenz noch ein frommer Wunsch

SEVILLA (IDG) - Schwierige Zeiten kommen auf die Entwickler von mobilen Applikationen zu. Aufgrund immer unterschiedlicherer Endgeräte müssen sie ihre Anwendungen immer stärker an die spezifischen Funktionen der Devices anpassen.

Ein eher düsteres Bild zeichneten die Teilnehmer des WAP-Kongresses in Sevilla bezüglich der künftigen Dienstevielfalt im M-Commerce. Statt einer Konvergenz der Services in den Endgeräten, so das allgemeine Credo, sei eher mit einer Diversifizierung zu rechnen.

Eine Folge hiervon könnte sein, dass die viel beschworene Dienstevielfalt bei UMTS in der Praxis nicht realisiert wird, da es zu teuer und zu aufwändig wäre, diese Services an jedes Endgerät anzupassen. Skeptiker begründen diese Meinung damit, dass derzeit jeder Hersteller andere Standards unterstütze und sein Geräte mit anderen spezifischen Features ausstatte. Neben Betriebssystemen wie Epoc, Palm OS und Windows CE hätten sich die Entwickler künftig noch mit unterschiedlichen Protokollen wie WAP, I-Mode, IP-Direct und verschiedenen Luft-Schnittstellen wie GSM, GPRS, CDMA, TDMA, Dect etc. herumzuärgern.

All dies erfordere eine Anpassung des Contents an die spezifischen Endgeräte. Eine Herkulesarbeit, die heute nicht einmal bei einfachen textbasierten WAP-Anwendungen unternommen werde, wie Richard Jelbert, CTO der Argo Interactive Group, feststellte. So würden etwa WAP-Seiten auf einem Siemens-Handy anders aussehen als auf einem Device von Nokia.

Licht am Ende des Tunnels erwarten die Experten erst, wenn sich XML und die Extensible Style Sheets (XSL) durchsetzen.