Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.03.1992 - 

Das Geschäft mit Maschinenbau ging zurück

Bei der Prime Computer GmbH stagnierte 1991 der Umsatz

WIESBADEN (vwd) - Im Geschäftsjahr 1991 verzeichnete die Wiesbadener Prime Computer GmbH einen gegenüber dem Vorjahr nahezu identischen Gesamtumsatz. Wie Geschäftsführer Erwin Leonhardi erklärte, sei ein Rückgang der Umsatzerlöse mit Kunden im Maschinenbau durch Umsatzsteigerungen in anderen Bereichen praktisch ausgeglichen worden.

Insgesamt erzielte die Prime Computer GmbH, deutsche Tochter der Prime Computervision Co., Natick/Massachusetts, im Geschäftsjahr 1991 einen Umsatz von 328,8 Millionen Mark. Im Vorjahr hatten die Wiesbadener 328,6 Millionen Mark eingenommen. Zum Umsatz steuerten 199,4 (202,3) Millionen Mark Produktverkäufe und 90,5 (84,9) Millionen Mark Serviceaktivitäten bei. Zur Ertragssituation erläuterte Leonhardi, mit dem Gewinn habe der Verlustvortrag von rund 8,5 Millionen Mark verrechnet werden können, so daß das Ergebnis letztlich in etwa ausgeglichen ausgefallen sei.

Bei den einzelnen Marktsegmenten wuchs das Geschäft mit Kfz-Herstellern und Zulieferern im Berichtsjahr um 6,8 Prozent, das mit der Elektronikindustrie um 29,5 Prozent. Mit Kunden im Maschinenbau, der immerhin einen Anteil von 44 Prozent repräsentieren wurden l2,8 Prozent weniger umgesetzt. Über den indirekten Verkaufskanal verzeichnete Prime einen Zuwachs von 14,5 Prozent. Der Softwareanteil - speziell CAD/CAM-Programme - machte am Umsatz gut 30 Prozent aus. Dieser Bereich soll laut Leonhardi mittelfristig weiter ausgebaut werden.

Zum Aufbau des Ostgeschäfts hat das Unternehmen in Warschau eine GmbH gegründet und in Budapest eine "Informationsgesellschaft" eingerichtet. In Rußland ist ebenso wie in der Ukraine an Joint-ventures gedacht. Dazu erfolgt in Kiew derzeit der Aufbau von zwei Händlernetzen. Ertrag verspricht sich Leonhardi aus dem Ostgeschäft zunächst nicht, es werde "allen-falls break-even" ausfallen. Doch wolle man dort präsent bleiben und sich mit entwickelnden Märkten längerfristig etablieren. In den neuen Bundesländern hat die deutsche Prime l991 rund 30 Millionen Mark umgesetzt, davon sieben bis acht Millionen Mark mit Software.