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03.05.1985 - 

Quartalsergebnisse amerikanischer Computerhersteller:

Bei einigen lief das Geschäft recht gut

FRAMINGHAM (cw) - Die jüngsten Quartalsergebnisse amerikanischer Computerhersteller werfen ein Schlaglicht auf die Turbulenzen, in denen sich die Branche befindet. Die Ertrags- und Umsatzsteigerungen bei Burroughs, Honeywell, Amdahl und Apollo zeigen, daß man auch gegen den Strom schwimmen kann.

Apple lag im zweiten Geschäftsquartal zwar über dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums, blieb aber deutlich unter den beiden Vorquartalen. Der Umsatz stieg um 45 Prozent auf 435,3 (300,1) Millionen und der Gewinn um neun Prozent auf 9,5 (7,4) Millionen Dollar. Im vierten Quartal 1984 hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 477,4 Millionen Dollar einen Reingewinn von 30,8 Millionen Dollar ausgewiesen, im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gar 698,3 Millionen umgesetzt und 46,1 Million Dollar verdient.

Bei Gould gingen die Gewinne auf 18,1 (20,9) Millionen und die Erlöse auf 343,3 (363,1) Millionen Dollar zurück. Burroughs weist für das erste Geschäftsquartal mit 46,6 (43,0) Millionen Dollar einen um 8,4 Prozent höheren Reingewinn aus, die Umsätze stiegen um 7,8 Prozent auf 1,16 (1,08) Milliarden Dollar. Die Einnahmen aus Vermietungen gingen dabei um 17,7 Prozent zurück, der Verkaufsumsatz erhöhte sich um 15,1 Prozent. Um 16,7 Prozent auf 46,2 (39,6) Millionen Dollar konnte Honeywell seinen Reingewinn steigern. Auch hier fiel die Steigerungsrate bei den Umsätzen mit plus 7,6 Prozent auf 1,48 (1,37) Milliarden Dollar niedriger aus als beim Reingewinn.

Besser lief das Geschäft auch bei Amdahl. Dort stiegen die Umsätze auf 177,5 (174,5) Millionen Dollar die Erträge auf 47,5 (46,1) Millionen Dollar. Apollo schließlich konnte seine Gewinne gegenüber dem Vorjahresquartal auf 8,8 Millionen Dollar verdoppeln, der Umsatz stieg auf 82 (37) Millionen Dollar.

Die unter Chapter 11 stehende Storage Technology wies für ihr Geschäftsjahr 1984 einen Verlust von 505,5 (40,9) Millionen Dollar bei einem Umsatz von 808,6 (886,6) Millionen Dollar aus. In diesem Verlust sind allerdings Abschreibungen aus Lagerbeständen und einmalige Belastungen aus dem Reorganisationsverfahren enthalten, die mit fast 280 Millionen Dollar zu Buche schlagen.

Schneller Überblick

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