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24.04.1992 - 

Softwareriese will DOS und Windows verschmelzen

Bei Microsoft stehen weiter alle Zeichen auf kräftige Expansion

PARIS (vwd) - Microsoft befindet sich weiter auf Wachstumskurs. President Bill Gates erklärte jetzt in Paris, Umsatz und Gewinn seien im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ungefähr im gleichen Tempo gewachsen wie im vierten Abschnitt 1991. Da waren die Einnahmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 53 Prozent, der Profit um 76 Prozent gestiegen.

Wie Gates in Paris anläßlich der Vorstellung der neuen Windows-Version 3.1 für den französischen Markt weiter ausführte, beabsichtigt Microsoft, das PC-Standardbetriebssystem DOS und Windows in den kommenden Jahren zu einem Produkt zu verschmelzen, obwohl es noch mindestens zwei DOS-Versionen vor dem Auslaufen des Systems geben werde. Der Microsoft-Chef erklärte, bei ausreichender Nachfrage von seiten der DOS-Anwender werde man die "DOS-Komponente" des kombinierten DOS-Windows-Produkts getrennt weiter, verkaufen.

Weitere Planungen des amerikanischen Softwarehauses sehen vor, neue Datenbankprogramme mit der Code-Bezeichnung "Cirrus" im Verlauf dieses Jahres an die Kunden auszuliefern.

Die Ambitionen Microsofts stehen in Zusammenhang mit der unlängst getätigten Übernahme von Fox Software, einer auf Datenbanksoftware spezialisierten Gesellschaft mit Sitz in Perrysburg/Ohio. Fox arbeitet an einer verbesserten Version des Foxpro-Datenbanksystems für DOS- und Mac-Anwender. Dieses Produkt, so Gates, werde ebenfalls in diesem Jahr auf den Markt kommen. Danach beabsichtige Microsoft, "das Beste der beiden zu kombinieren", mit dem Ziel, nur noch ein Datenbankprogramm zu haben, das von Fox verkauft werden soll.