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27.03.1998 - 

Notes-Applikation mit Java-Front-end

Bei Travelplus sollen NCs die Folgekosten mindern

Das drittgrößte kanadische Reiseunternehmen folgt weitestgehend dem Network-Computing-Konzept der IBM. Hardwareseitig entschied es sich für 125 Server aus der AS/400-Familie und voraussichtlich bis zu 500 "Series-1000"-Clients, die IBM als "Network Stations" bezeichnet. Die Netzcomputer werden, so hofft Travelplus, zwischen Mai und August dieses Jahres implementiert.

Die neue Anwendungssoftware soll auf dem Groupware-Produkt "Notes" basieren, aber um ein Java-Front-end erweitert werden. Für Travelplus ist die Web-Sprache Java aufgrund ihrer Plattformneutralität ein brauchbares Mittel, um unterschiedliche Clients transparent miteinander zu verbinden. Zusätzlich zu den NC-Benutzern wird es nach wie vor PC-Anwender geben, die nicht auf einen Windows-Zugriff verzichten können. IBM will die fertige Anwendung später als Branchenlösung vermarkten.

"Dramatische" Auswirkungen auf die "Betriebseffienz" erwartet Glen Kerby, CEO der Travelplus-Mutter Points North Digital Technologies Inc., von der neuen Lösung. Die Pflege der Netzcomputer werde nur 1200 Dollar jährlich kosten, während die Schätzungen für die Betriebskosten eines konventionellen PCs bei 6000 Dollar im Jahr lägen.

Alternativ hätte die Möglichkeit bestanden, die existierende PC- und Terminal-basierende Umgebung weiter aufzustocken. Wie Kerby erläutert, ist eine solche Umgebung jedoch sehr anfällig für Probleme im Support- und Integrationsbereich.