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11.11.1994

Beide Anbieter schliessen Luecken Borland und Sybase arbeiten kuenftig gemeinsam an Tools

SAN MATEO/FRAMINGHAM (IDG) - Ein Marketing- und Entwicklungsabkommen soll die Integration der Borland- Entwicklungs-Tools in die Sybase-Datenbank SQL Server 10 vorantreiben. Auf diese Weise wollen beide Anbieter Loecher in ihrem Produktangebot stopfen.

Nach einer Deutung des Meta-Group-Analysten John Faig gibt Borland durch die Verbindung mit Sybase das Ziel auf, die hauseigene Interbase-Datenbank als Server-System fuer Upsizer zu positionieren. Statt dessen wolle sich das finanziell angeschlagene Unternehmen auf den Kernbereich der Tools konzentrieren und ansonsten von der breiten Benutzerbasis von Sybase profitieren.

Faig vermutet: "Das Unternehmen hat begriffen, dass Interbase fuer die wichtigen Plattformen einfach zu spaet kommt." Interbase fuer Windows NT und Netware befindet sich derzeit im Betastadium und soll noch im Dezember dieses Jahres ausgeliefert werden. Weitere Plattformen sind fuer 1995 angekuendigt.

Sybase-Anwender sollen ab Mitte 1995, wenn die Integrationsarbeiten abgeschlossen sind, zwischen Paradox, Dbase, Report Smith und den fuer Anfang kommenden Jahres angekuendigten Delphi-95-Tools waehlen koennen.

Andere Marktbeobachter laesst die Ankuendigung kalt. "Borland und Sybase haben lediglich angekuendigt, dass ihre Produkte miteinander arbeiten koennen sollen, aber das ist eigentlich eine Selbstverstaendlichkeit", zuckt Mike Wallace, Analyst bei USB Securities, New York, mit den Achseln. Tatsaechlich koennen Borland- Werkzeuge wie Paradox und Dbase schon jetzt auf den SQL Server zugreifen. Daher koenne es bei dem Entwicklungsabkommen, so der "IDG News Service", lediglich um eine verbesserte Integration und um Leistungsoptimierung gehen.