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25.08.1978

Beim Datenschutz den Datenabfall nicht vergessen

BALINGEN (hö) - Einen Artikel in der FAZ-Beilage "Blick durch die Wirtschaft" vom 7. April 1978 nimmt Ideal-Werk Krug & Priester, Balingen, zum Anlaß, seinen Ruf als Aktenvernichter zu festigen und Datenschützer vor dem Datenabfall zu warnen.

In dem Aufsatz "Im Datenabfall wurde schon mancher Täter fündig" heißt es unter anderem: ".... der Datenschutzbeauftragte muß sich Gedank(...) machen über die kontrollierte Ver(...)tung von Datenträgern und Makulatur bei der Datenverarbeitung (beschädigte Bänder, verdruckte und überzählige Listen, Kohlepapier, Mikrofilmverschnitt). Dieses Thema ist vom Datenschutzgesetz übersehen worden, stellen doch die gespeicherten Daten dann keine "Speicherung" im Sinne des Gesetzes mehr dar, wenn diese nicht mehr weiter verwe(...) werden sollen, denn "Speicherung(...) das Erfassen von Daten auf einem Datenträger zum Zweck ihrer weiteren Verwendung. Mit anderen Worten: Eine geschützte Datei, die in den Abfall wandert, weil man sie nicht mehr benötigt, ist in dem Moment keine Speicherung im Sinne des Gesetzes mehr. Die Daten sind tatsächlich noch da, aber der Schutz des Gesetzes hört auf. Auch um solche Ungereimtheiten muß sich die betriebliche Datensicherung kümmern, denn im Abfall ist schon mancher Täter fündig geworden".