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02.05.1980

Beim Rundgang durch die CeBIT-Hallle aufgefallen: Das Mixen besorgen Systemhäuser

HANNOVER (gr)-Auf der Suche nach spezieller Peripherie für Mini-und Mikrorechner findet der potentielle Anwender fast nur Systemlösungen:Auch die Peripherie-Spezialisten präsentierenen sich als Anbieter von kompletten Anlagen.Eigenleistung und OEM-

Produkte werden integriert vorgestellt.Der Kleinanwender hat das Mixen dem System-

haus zu überlasen.

Ebenso wie die Großhersteller weiter in den Peripheriemarkt eindringen, versuchen die Peripherie-Spezialisten, dem Messebesucher das Bild einer vollständigen Systempalette zu liefern. Selten wird der Drucker auf ein Podestchen gesetzt, um ihn als besondere Eigenleistung hervorzuheben. Kaum einmal läßt ein Bildschirmarbeitsplatz erkennen, daß der Aussteller wohl Bildschirmprofi, sonst aber Einkäufer ist. Dem Fachmann ist bekannt, was LogAbax selbst liefert und was von anderen via OEM bezogen wird. Weil die Hersteller vor allem für die technisch unbedarften kommerziellen Kleinnutzer Problemlösungen verkaufen wollen, wie es in der modischen Terminologie heißt, unterscheidet sich die Präsentation der Firmen in Hannover durch die Farbe des ausgestellten Gerätes, die Anordnung der Knöpfe auf der Tastatur und den Anzugschnitt des Verkäufers, der die Lösung mit fast gleichen Worten wie sein Kollege von der Konkurrenz erläutert.Dieser Eindruck mag vielleicht auch daher kommen, daß auf der diesjährigen Messe die kleinen Verbesserungen dominieren. "Ich bin enttäuscht, so wenig Innovationen zu finden", meint Gail R. James, Marketing-Direktor der Qume aus San Jose/Kalifornien.

Vielleicht aber trauen die Hersteller dem kommerziellen Mini-Anwender auch nicht zu, sich im Markt so auszukennen, daß er seine Wahl selbst zu treffen vermag.

Eln Drucki im Vordergrund

Eine Ausnahme bildete beispielsweise die Compukraft Corporation, Benschop.

Sie stellt auf der Messe ihren Matrixdrucker TX-80 in den Vordergrund, der speziell zum Anschluß an Personalcomputer entwickelt wurde.

Der Drucker des niederländischen Unternehmens erreicht eine Geschwindigkeit von 150 Zeichen pro Sekunde oder 70 Zeilen in der Minute, wobei eine Zeile 80 Zeichen in ASCII mit einem Satz von 96 Zeichen oder graphischem Satz umfaßt. Der Drucker ist für Einzelblatt-Bearbeitung oder Endlosformulare ausgestattet.

Auf "System-Art" stellt die LogAbax Frankfurt, ihren Matrixdrucker LX 60 vor. Nach Angaben des Herstellers können sowohl Endlosformulare als auch Einzelblätter und Konten bedruckt werden. Das Gerät ist serienmäßig mit einer V.24-Schnittstelle ausgestattet, so daß eine Kompatibilität rnit fast allen gewährleistet sei. Die Zeichenstruktur besteht aus einer 7 x 7-Matrix; standardmäßig sind 64 Zeichen vorgesehen. Der Drucker erreicht eine Leistung von 60 Zeichen pro Sekunde.

Wichtiger jedoch als die Peripherie war für LogAbax auf der Messe die Anwendungsdemonstration: Das gesamte System einschließlich Drucker wird als Problemlösung für selbständige Berufe wie Zahnärzte, Steuerberater und Hausverwalter vorgeführt. Typische Anwender von Mini- und Mikrocomputer also, die mit dem Rechner meist anderes als Computerfanatismus oder Spielbetrieb im Kopf haben und ein sofort einsetzbares Gerät mundgerecht von der Stange wünschen.