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Datev jetzt mit über 40 000 Anwendersystemen:

Beim Steuerberater nur noch PCs

29.08.1986

NÜRNBERG (vwd) - Mit einer Umsatzprognose von mehr als 400 Millionen Mark für das laufende Geschäftsjahr 1986 nach einem Zuwachs um 15,3 Prozent auf 359,4 Millionen Mark für 1985 befindet sich die Datev (Nürnberg) auf Expansionskurs. Die Mitarbeiterzahl der Nürnberger Steuerberatergenossenschaft mit rund 27 000 Mitgliedern soll um rund 300 auf 2330 Beschäftigte steigen. Die Anlageninvestitionen werden für 1986 mit 70 Millionen Mark und damit um zwölf Millionen Mark höher als im Vorjahr angesetzt.

Wie der Vorstand der "Datenverarbeitungsorganisation des steuerberatenden Berufes in der Bundesrepublik Deutschland eG" im Geschäftsbericht 1985 weiter mitteilt, weisen alle Produktgruppen Zuwächse auf. Mit Hilfe der Dienstleistungsprogramme der Genossenschaft erledigen die angeschlossenen Steuerberater die Finanzbuchführung von über einer Million Mandantenbetrieben und wickeln die Lohn- und Gehaltsabrechnung für fast 3,5 Millionen Arbeitnehmer ab. Forciert wird die Integration von Personal Computern in den Verarbeitungsverbund von Steuerberatern und Rechenzentrum.

Schneller als der Umsatz wuchsen 1985 die Aufwendungen, vor allem durch Kapazitätserweiterungen. Mit 314,9 Millionen Mark entsprachen die Betriebsaufwendungen 87,6 (Vorjahr: 83,8) Prozent der Erlöse. Das Betriebsergebnis liegt dadurch mit 44,5 Millionen Mark um 11,7 Prozent unter dem Vorjahr. Der nach Rückvergütung ( 10,7 Millionen Mark) und Steuern ausgewiesene Reingewinn von 13,4 Millionen Mark liegt auf Vorjahreshöhe und soll in die Rücklagen eingestellt werden. Eine weitere Erhöhung der Eigenkapitalbasis hält der Vorstand für "unbedingt notwendig".

Bei den Datev-Mitgliedern waren zum Jahresende 1985 insgesamt 41 490 Anwendersysteme installiert 17 Prozent mehr als im Vorjahr. 69 Prozent der Anwendersysteme sind Terminals, wovon 35 Prozent im Offline-Betrieb arbeiten. Bei Neuanschaffungen werden nach Vorstandsangaben nur noch Personal Computer gewählt.