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01.08.1980 - 

Vorverarbeitungseingabeterminal von Siemens:

Beinahecomputer im Taschenformat

MÜNCHEN (to) - Das in Hannover erstmalig vorgestellte Mobile Datenerfassungsgerät "Mobida" der Siemens AG ist nunmehr In das Vertriebsprogramm des Unternehmens aufgenommen worden. Das etwa ein Kilogramm schwere, handtaschengroße tragbare Eingabeterminal ermöglicht eine 9600 Baud-Übertragung zum Siemens-Zentralrechner 6000. Eine Reihe technischer und logischer Kontrollen soll eine möglichst hohe Arbeitssicherheit gewährleisten.

Mobida ist frei programmierbar, so daß Daten sowohl für die Erfassung als auch für die Weiterverarbeitung vorbereitet werden können. Zur Erhöhung der Sicherheit bietet das Gerät Modulo- und Plausibilitätsüberprüfung, formatierte Eingabemöglichkeit sowie Übertragungsprozeduren. Als Daten- und Programmspeicher in CMOS-Technik stehen wahlweise zwischen acht und 32 KB zur Verfügung.

Die Daten werden vor Ort entweder über Tastatur oder Strichcode-Lesestift eingegeben und vor dem Abspeichern auf dem 32-stelligen Display angezeigt. Durch Direktkopplung oder mittels Akustikkoppler werden sie über Telefonleitung an die zentrale Datenverarbeitung überspielt. Zur externen Zwischenspeicherung können die Daten auch auf Floppy-Disk aufgezeichnet werden; ein aufsteckbarer Thermodrucker erlaubt die direkte Dokumentation.

Um die Fehlerrate auch bei häufigem Koppeln gering zu halten, wurde eine kontaktlose Infrarotbrücke als Verbindung gewählt. Vier aufladbare Akkuzellen oder handelsübliche Batterien sorgen für netzunabhängige Betriebsfähigkeit.

Die Acht-KB-Version des Terminals kostet 5900 Mark, je weitere acht KB sind zusätzlich 1200 Mark zu bezahlen.

Informationen: Siemens AG, Postfach 103 8000 München, Tel.: 089/23 41