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26.04.1991

Beispiele für einen kommerziellen CD-ROM-Einsatz

Bis 1992 wird die Firma Renault jeden Fachhändler mit einer Computerstation einschließlich einer CD-ROM ausstatten, die herstellerspezifische Angaben, Konstruktionszeichnungen, technische Hinweise und auch Bestellnummern enthält. Die CD-ROMs laufen sowohl auf MS-DOS- als auch auf Macintosh-PCs. Die Neuauflage erfolgt in einem regelmäßigen Zyklus. In der Zwischenzeit gibt Renault aktuelle Informationen auf Disketten im wöchentlichen Rhythmus weiter. Nach dem täglichen Update stehen alle Informationen mit dem aktuellsten Stand auch für Online-Abfragen auf dem zentralen Großrechner zur Verfügung. Der Endbenutzer, zum Beispiel der Werkstattmeister, kann dann entscheiden, wie er die Informationen abruft. Bei Anfragen teilt der Großrechner mit, ob die gültigen Informationen bereits auf der CDROM oder Diskette gespeichert sind. Einer der Vorteile besteht darin, daß nur wenige CD-ROMs ausreichen, um die Aktenberge auf ein Ausmaß zu reduzieren, das es jedermann erlaubt, die Daten in der Nähe des Schreibtisches aufzubewahren und/oder per Bildschirm direkt auf die benötigten Informationen zuzugreifen.

Ein CD-ROM-Informationssystem könnte ein wichtiger Bestandteil des grafisch orientierten automatischen Bestellwesens werden. Es genügt, wenn der Disponent beispielsweise den Scheinwerfer beziehungsweise dessen Bestellnummer anklickt, um das benötigte Ersatzteil festzulegen und nach Eingabe der benötigten Anzahl automatisch zu bestellen.

Die Firma Bosch hat ein Pilotprojekt gestartet, das versucht, CD-ROMs mit kompletten Stadtplänen in einem Autopiloten (Auto-Travel-Pilot) einzusetzen.

Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung bereitet zur Expo 1992 in Sevilla ein europaweites Netzwerk vor, an dem sich neun europäische Museen beteiligen. Über dieses Netzwerk informieren sie sich zukünftig im Dialog über Exponate in anderen Ausstellungen, wobei die Informationen auf CD-ROMs als Standbilder, Videos, Texte und auch akustisch gespeichert sind.