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18.09.1998 - 

Kostensteigerung bei Internet-Telefonie

Bell South bittet IP-Telefonierer für Nutzung des Ortsnetz zur Kasse

In den USA zeichnet sich möglicherweise ein Paradigmenwechsel ab. Wurde bislang die Internet-Telefonie als IT-Dienst eingestuft, so gibt es jetzt Anzeichen dafür, diese künftig als Ferngesprächsdienst im klassischen Sinne zu bewerten. Die Konsequenz wäre, daß die Anbieter von IP-Telefonie Zugangsgebühren für die Nutzung der Ortsnetze bezahlen müßten wie klassische Carrier auch.

Den Stein ins Rollen brachte Bell South. Die regionale Telefongesellschaft kündigte an, daß sie ab November für den Weitertransport von IP-Telefonaten einen Cent pro Minute verlange. Nach Angaben von Bell South sind davon sechs Unternehmen betroffen. In einem offenen Brief an die Anbieter von Ferngesprächsdiensten argumentiert die Company damit, daß die Federal Communications Commission (FCC) lediglich Informationsdienste wie das Surfen im Web, das Herunterladen von Informationen oder den Mail-Austausch von den Zugangsgebühren ausgenommen hätte.

Hilfe von der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC dürften die Internet-Telefonieanbieter kaum bekommen. Die Behörde hatte nämlich kürzlich festgestellt, daß einigen IP-Telefonieangeboten die Charakteristik von IT-Diensten fehle und sie eher der Definition eines klassischen Telekommunikationsdienstes entsprächen.