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28.11.2003 - 

Vorstände akzeptieren interne IT nur noch gegen nachweisbare Leistung

Benchmarks setzen CIOs unter Druck

MÜNCHEN (qua) - Wenn die IT-Abteilung ihre Konkurrenzfähigkeit nicht durch Benchmarks belegen kann, ist Outsourcing das Mittel der Wahl. So beschrieb Thomas Tribius, CIO des Axel Springer Verlags, auf dem COMPUTERWOCHE-Kongress "IT meets Business" den Druck, unter dem viele IT-Verantwortliche stehen.

IT-Management bedeutet heute permanente Kosten- und Erfolgskontrolle. Outsourcing ist für den CIO gleichzeitig Option und Bedrohung: Er muss ständig nachweisen, dass seine interne IT mit den externen Dienstleistern konkurrieren kann. Das schwang in vielen Redebeiträgen mit. Tribius selbst gab allerdings zu bedenken, dass sich die Unternehmen mit der Auslagerung großer IT-Bereiche möglicherweise neue Probleme aufhalsen. Die im Haus verbleibende "Retained Organisation" erfordere unter Umständen einen überproportional hohen Aufwand.

Dass eine solche Steuerungseinheit notwendig ist, bestätigte Clemens Jochum, Chief Technology Officer der Deutschen Bank. Der Finanzdienstleister habe bei seinem Outsourcing-Projekt zu spät mit deren Einrichtung begonnen und dann sechs Monate dafür benötigt. Probleme anderer Art musste die MG Technologies AG bewältigen. Wie deren CIO, Joachim Mahr, berichtete, scheiterte die Auslagerung des IT-Betriebs dort an der Intransparenz der Kosten. Ein detaillierter Kongressbericht folgt als "Thema der Woche" auf Seite 10.