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19.02.1999 - 

Benutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt

Benutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt Autocad 2000 ohne große Sprünge

MÜNCHEN (CW) - Mit "Autocad 2000 will Autodesk zeigen, wie man sich die Konstruktionsarbeit zu Beginn des kommenden Jahrtausends vorstellt. Spektakuläre Neuerungen kommen mit dem jetzt vorgestellten Upgrade aber nicht.

Bei der Fortführung seiner CAD-Software in das Jahr 2000 will Autodesk eigenen Angaben zufolge neue Standards in Sachen Produktivität, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit setzen. Wie der Marketingdirektor des Unternehmens, Amar Hanspal, erklärt, rückt die Konstruktion und damit auch der Konstrukteur wieder mehr in das Interesse der produzierenden Industrie. Es sei das Design, das heute einen Marktvorteil verspricht.

Aufgrund dieser Erkenntnis hat man vier Hauptziele bei der Entwicklung von Autocad 2000 verfolgt - die meisten davon wurden allerdings auch schon mit dem Vorgänger-Release propagiert:

-Trotz neuer und komfortabler Funktionen darf das System nicht langsamer werden. Schnelligkeit und damit Produktivität sind gefragt.

-Die Software soll so einfach zu bedienen sein, daß der Konstrukteur von seiner eigentlichen Aufgabe nicht abgelenkt wird.

-Konstruktionsdaten ändern sich in der heutigen Zeit sehr schnell; das System muß dem folgen können.

-Da der CAD-Anwender nicht isoliert gesehen werden kann, ist eine bestmögliche Connectivity gefragt.

Unter diesen Aspekten zeigt sich das in C++ programmierte Autocad 2000 mit objektorientierter Datenbasis und neuer Grafikpipeline sowie als 32-Bit-Applikation für NT und Windows 95/98. Die rund vier Millionen Lines of Code laufen auch noch auf einem Pentium- Rechner mit 133 Megahertz.

Die Benutzeroberfläche ist eine Mischung aus dem Look and feel von Windows sowie einem einfach zu bedienenden Zeichenprogramm: Autocad selbst ist noch eine 2D-Software, die 3D-Funktionalität kommt mit den Aufsätzen wie Mechanical Desktop. Das Drag and drop von Zeichnungsteilen ist standardmäßig enthal-ten und erleichtert eine Detailübernahme aus schon vorhandenen Entwürfen. Dazu paßt auch eine Multidesign-Repräsentation, die es erlaubt, eine Reihe von Zeichnungen gleichzeitig offenzuhalten. Die Übernahme von Katalogteilen wird so recht komfortabel.

Ein sogenannter Objekt Property Manager gibt dem Benutzer einen direkten Zugriff auf Objekte und Zeichnungsattribute, die sich dann editieren und in einen individuellen Entwurf einpassen lassen. Freuen wird sich der Konstrukteur auch über eine nahezu vollautomatische Bemaßung, über spezielle Funktionen zur Suche in Datenbanken sowie über die Möglichkeit, auch hier wieder auf viele Anwendungspakete zugreifen zu können.

Autocad 2000 wurde so erweitert, daß der Konstrukteur direkt aus einer CAD-Sitzung heraus auf Internet-Daten zugreifen kann. Umgekehrt lassen sich Zeichnungsinhalte mit der Funktion E-Plot auf einer Web-Seite hinterlegen. Die Internet-Fähigkeit beruht allerdings nicht auf einer Java-Entwicklung. "Wir haben mit Java experimeniert, finden aber, daß unser System damit zu langsam läuft", so Hanspal. Neu sind auch "Volo View" als Betrachter etwa für den Konstruktionsleiter beziehungsweise der Informations- Organizer "Volo Explorer".