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07.02.2005 - 

CWLeserbriefe

Berater sind keine Arbeitsplatzvernichter!

CW 05/05, Seite 1: "Kunden diktieren die Servicepreise" und Seite 4: "Verdrängung im Beratermarkt"

Zu den Aussagen in den interessanten Beiträgen nur so viel:

1. Auch im hochpreisigeren Management-Beratungsmarkt besteht durchaus Preisdruck.

2. Festpreisprojekte, klar definierte Projektrahmen, exakte Zeit- und Budgetvorgaben sind heute zunehmend Usus.

3. Die Berater arbeiten in vielen Fällen mit erfolgsabhängiger Honorierung.

4. Völlige Transparenz in einem Dienstleistungsmarkt wird es nie geben.

5. Der Beratermarkt ist einer der wenigen immer noch leicht wachsenden Märkte in Deutschland, der Arbeit und Zukunftschancen bieten. Und: Das Zerrbild des Beraters als Arbeitsplatzvernichter stimmt einfach nicht.

6. Es liegt in der Natur des Beratungsgeschäfts, dass bei positivem Ergebnis gelegentlich nur die Auftraggeber den Erfolg für sich reklamieren, bei Problemen aber der Berater ins Visier gerät.

7. Arroganz ist keine ausschließlich im Beratermarkt anzutreffende Untugend. Nicht selten müssen Berater die durch Führungsarroganz und -ignoranz entstandenen Probleme lösen.

8. Um es aber deutlich zu sagen: Berater stiften bei weitem mehr Nutzen, als es nach außen scheinen mag.

Thomas Lünendonk, Lünendonk GmbH, Bad Wörishofen