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16.06.2000 - 

Ovum stellt Studie zur Marktentwicklung im Mobilfunk vor

Berater: Unternehmen sollten WAP-Projekte schnell umsetzen

MÜNCHEN (CW) - Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Ovum mit Sitz in London, Boston und Melbourne warnt die Industrie, bei der Entwicklung von WAP-Lösungen keine wertvolle Zeit verstreichen zu lassen.

Das Wireless Application Protocol sei nie als endgültige Lösung für das mobile Internet gedacht gewesen, so deutet Michele Mac Kenzie in seiner Studie "WAP Market Strategies" an. Sowie Fortschritte im Mobilfunkbereich es erlauben, werden ausgeklügeltere Verfahren seinen Platz einnehmen. Bis es so weit ist, müssten Unternehmen extra hart arbeiten, um Kunden zu gewinnen und Rückschläge zu vermeiden. Tatsächlich könnten bereits innerhalb der nächsten drei Jahre Technologien auf Basis von XML das drahtlose Übertragungsverfahren verdrängen.

Schlimmer noch ist, dass die Entwicklung von WAP-Geräten den kommenden Mobilfunknetzen der nächsten Generation hinterherhinkt. Daher müssten WAP-Pioniere neue Geräte kaufen, um von höheren Geschwindigkeiten zu profitieren. Das Consulting-Unternehmen rät deshalb, kräftig in den Kundensupport zu investieren und nicht auf bessere Technologien zu warten. Um die "Kollision zwischen Internet- und Mobilfunkwelt" zu überstehen, müssten neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Benutzer des WWW sind kostenlose Inhalte gewöhnt und werden nur dann für Dienste zahlen, wenn diese einen Zugewinn an Bequemlichkeit, Mobilität und Lokalität bieten. Einen potenziellen Markt sieht Ovum daher in neuen Anwendungen, die zusätzliche Verbindungszeiten und Abonnements verkaufen, einer transaktionsabhängigen Abrechnung, der Erhebung von Portalgebühren, E-Commerce und Werbung. Trotz aller Schwarzmalerei sagt das Unternehmen dem Mobilfunksektor eine rosige Zukunft voraus: 2006 soll es 1,5 Milliarden Mobilfunkbenutzer weltweit geben, von denen 684 Millionen Microbrowser-basierte Dienste einsetzen.