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15.11.1991 - 

Deutsche Consultants setzen auf Bildverarbeitung

Beratung: Andersen legt vor allem außerhalb der USA zu

FRANKFURT (CW) - Die Beratungsgesellschaft Andersen Consulting war im abgelaufenen Geschäftsjahr 1990/91 am erfolgreichsten in der Region Europa/Afrika/Mittlerer Osten; hier entstand ein Umsatzwachstum von 3-7 Prozent. Um ein Viertel stieg das Honorarvolumen im asiatisch-pazifischen Raum, während sich das US-Geschäft um zehn Prozent ausweitete.

Gleichwohl kamen 53 Prozent des Weltumsatzes von 2,26 Milliarden Dollar (plus 20 Prozent) aus Amerika. 40 Prozent entfielen auf Europa/Afrika/Mittlerer Osten und sieben Prozent auf Asien sowie den pazifischen Raum, wie aus dem Jahresbericht der Gesellschaft hervorgeht. In der Branchen-Rangliste führt das Geschäft mit Kunden aus der Investitions- und Konsumgüter-Industrie mit 43 Prozent vom Weltumsatz; Finanzdienstleister folgen mit 26 und die staatlichen Beratungskunden mit 13 Prozent. Mit Leistungen für Telekommunikations-Anbieter generierte Andersen sechs Prozent des Geschäftsvolumens. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit 25 000 Mitarbeiter.

127 Millionen Mark trugen die 730 Mitarbeiter der deutschen Andersen Consulting zum Gesamtergebnis bei. Hier brachten Klienten aus dem Finanzbereich, also Banken, Kapitalmärkte und Versicherungen, den größten Anteil (40 Prozent) in die Kassen. 32 Prozent überwiesen die Hersteller von Investitions- und Konsumgütern; die verbleibenden 28 Prozent entfielen unter anderem auf die öffentliche Verwaltung sowie Transport- und TK-Dienstleister.

Die Bildverarbeitung sehen die deutschen Andersen-Berater als Schlüsseltechnologie und als Zukunftsmarkt an. Daher wurde in Frankfurt kürzlich eine Expertengruppe eingerichtet. Die Consultants gehen davon aus, daß im Bürobereich die Bearbeitungszeiten um bis zu 90 Prozent gesenkt werden können, wenn Image-Processing-Technologien zusammen mit integrierter Vorgangsbearbeitung eingesetzt würden, heißt es in einer Mitteilung. Bei den Kosten des Bürobetriebes sind nach Andersens Ansicht 25 Prozent Spareffekt durch Bildverarbeitung möglich.

Die Aktivitäten in Osteuropa, die in der Verantwortung von Andersen Consulting Deutschland liegen, resultierten in einem Auftragsvolumen von 100 Millionen Mark zum Ende des Geschäftsjahres.