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26.03.1993 - 

Steigende Nachfrage nach den Aris-Produkten

Beratungswerkzeuge sollen R/3-Einfuehrung erleichtern

Ziel der beiden Unternehmen ist es, Anwendern mit Hilfe des Werkzeugs individuell die Moeglichkeiten von R/3 in aufbau- und ablauforganisatorischer Hinsicht aufzuzeigen. Ausserdem sollen die Integrationszusammenhaenge einzelner Funktionen mit Hilfe einer Informationsfluss-Darstellung sichtbar gemacht werden.

Basis der Neuentwicklung ist der "Aris-Analyzer" aus der kuerzlich vorgestellten Produktlinie der "Aris-Consultants" von IDS, die das Unternehmen auf der CeBIT vorstellt. Dabei handelt es sich um ein Expertensystem, das auf der Grundlage branchenspezifischer Referenzmodelle Schwachstellen aufdecken und grobe Soll-Konzepte ermitteln soll. Diese lassen sich dann in einem weiteren Arbeitsgang mit Hilfe des "Aris-Modellers" detaillieren.

Entstehen soll schliesslich ein R/3-Referenzmodell, mit dem sich auf einfache Art und Weise die Problemanalyse beim Kunden durchfuehren und dokumentieren laesst. Dabei werden laut Hersteller verschiedenste Betrachtungsweisen, darunter die Funktions-, Prozess-, Informations-, Datencluster- und Organisationssicht, beruecksichtigt.

Mit ihren Aris-Werkzeugen zur Reduzierung des Beratungsaufwands stoesst die IDS Professor Scheer GmbH offenkundig in eine Marktluecke. Neben dem Entwicklungsabkommen mit der SAP nutzen auch Bull, Hewlett-Packard und Knowledgeware die Produkte. Die Bull AG setzt die "Consulting-Assistants" zur Kundenberatung in der Pre- und Post-Sales-Phase ein und arbeitet mit IDS daran, die Aris- Werkzeuge auf das PPS-System "Stratège" abzustimmen.

Wie fuer R/3 wird fuer diese Fertigungsumgebung sowie auch fuer "Open-CAM" von Hewlett-Packard ein Informationsmodell entwickelt, das die jeweilige Anwendungslandschaft beschreibt und - mit Hilfe des Analyzer - eine grafische Abbildung erlaubt.

Gemeinsam mit Knowledgeware hat IDS ausserdem ein Projekt zur Kopplung des "Aris-Modeller" an die integrierte CASE-Umgebung ADW gestartet. Daten-, Prozess- und Funktionsmodelle sollen aus dem IDS-Werkzeug an das CASE-Tool uebergeben werden koennen. Auf diese Weise wollen die beiden Unternehmen eine durchgaengige Vorgehensweise von der betriebswirtschaftlichen Ablauf- und Organisationsanalyse bis hin zu Fachentwurf, Prototyping, Design und Codegenerierung ermoeglichen.