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Berlin erprobt Handy-Parken

14.02.2005
Einjähriges Testprojekt gestartet.

Seit 8. Februar testen drei Berliner Bezirke das ticketlose Handy-Parken als Alternative zur Parkuhr. Dabei meldet der Fahrer einmalig seine Handy-Nummer, sein Autokennzeichen und seine Bankverbindung via Internet und erhält dann eine Vignette, die er an die Windschutzscheibe klebt. Der Nutzer muss dann jeweils Beginn und Ende seiner Parkzeit mit dem registrierten Handy melden. Die Abrechnung der Parkdauer erfolgt im Drei-Minuten-Takt, am Monatsende werden die angelaufenen Beträge per Bankeinzug bezahlt. Kontrolleure können die Parker mit einem Foto-Handy ("Siemens SX1") überprüfen. Sie lesen die Vignette ein, übermitteln die Daten verschlüsselt via GPRS und erhalten eine Rückmeldung, ob sich der Parker registriert hat. Das vorerst auf ein Jahr befristete Testprojekt realisiert Siemens Business Services (SBS) in Zusammenarbeit mit der Mobile Parking GmbH und T-Mobile sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den jeweiligen Bezirksämtern. (rg)