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10.05.1991 - 

Votum für integriertes Informationssystem

Berlin-Tegel: Planung des Flugverkehrs mit GEI-Software

AACHEN/BERLIN (Pi) -Der Berliner Flughafen Tegel rüstet für das Jahr 2000. Bis zur Jahrtausendwende rechnet die Berliner Flughafen-Gesellschaft mit einer Steigrung des Luftverkehrs um mehr als 50 Prozent. Das Flughafen-Informationssystem des Aachener Systemhauses GFI "FIS" soll dazu beitragen, das erwartete Passagieraufkommen zu

wältigen.

Allein im vergangenen Jahr registrierten die Berliner eine Zunahme der Passagierzahlen um 12,9 Prozent, ohne daß bedingt durch räumliche Restriktionen - eine gleichzeitige weitere Ausdehnung der Kapazitäten in Frage kommt. Konzeptioneller Dreh- und Angelpunkt von FIS ist daher laut GEI die Möglichkeit, weitere Informationssysteme zu integrieren und vorhandene Ressourcen besser nutzen zu können.

FIS besteht nach GEI-Angaben aus einem Netzwerk von Leit- und Steuerungsrechnern. Je nach Anwendung sind verschiedene Ausbaustufen einsetzbar, angefangen vom Basissystem bis hin zum ausfallsicheren Doppelrechnersystem unter der

jeweiligen Einbeziehung eines LAN. In Tagel bildet FIS mit seiner Topologie den Kern eines Informationssystems, an das unter anderem das Kapazitäts-Management-System (KMS) angeschlossen ist.

Mit Hilfe des KMS lassen sich durch die Ankoppelung an den kommerziellen Rechner des Flughafens Daten, die bei der Flugzeugabfertigung anfallen, automatisch für die Verkehrsabrechnung zwischen Flughafen und Fluggesellschaften nutzen. Nach Darstellung von GEI kann die Berliner Flughafenbehörde dadurch den gesamten Saison-Flugplan führen, aktuelle Änderungen einfügen sowie die Tagesflugpläne generieren.

Die Flughäfen Hamburg, Köln/Bonn und Hannover nutzen GFI zufolge bereits vergleichbare Informationssysteme. Auch für die Flughäfen München und Düsseldorf realisiert das Aachener Systemhaus nach eigenen Angaben entsprechende Einrichtungen zur Darstellung der Luftverkehrslage.