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07.07.2009

Bertelsmann plant Musikrechte-Joint-Venture mit KKR - FAZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bertelsmann AG will laut einem Zeitungsbericht wieder groß in das Geschäft mit Musikrechten einsteigen. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Mittwochsausgabe) hat sich Bertelsmann mit dem US-Beteiligungsunternehmen Kohlberg Kravis & Roberts (KKR) auf die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens verständigt. Dabei solle KKR mit 51% die Mehrheit übernehmen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bertelsmann AG will laut einem Zeitungsbericht wieder groß in das Geschäft mit Musikrechten einsteigen. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Mittwochsausgabe) hat sich Bertelsmann mit dem US-Beteiligungsunternehmen Kohlberg Kravis & Roberts (KKR) auf die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens verständigt. Dabei solle KKR mit 51% die Mehrheit übernehmen.

Bertelsmann wollte den Bericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht kommentieren, KKR war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Laut der FAZ will Bertelsmann ihre Tochtergesellschaft BMG Rights Management als Sacheinlage einbringen, KKR Geld. Der Finanzinvestor habe sich verpflichtet, in den kommenden Jahren rund 250 Mio EUR Eigenkapital zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sei KKR offenbar bereit, flankierend bis zu 500 Mio EUR Fremdkapital bei Banken zu besorgen. So könnten auch größere Übernahmen verfolgt werden. Die Verträge seien unterschriftsreif. Offenbar haben die Partner schon einige Zielobjekte ins Visier genommen, schreibt die FAZ.

Bereits Ende Juni hatte das "manager magazin" (mm) berichtet, der Gütersloher Medienkonzern sei an der Übernahme des Archivs des Musikkonzerns EMI in London interessiert. Diesem Bericht zufolge sollte KKR zu dieser Transaktion 200 Mio USD beisteuern, über weitere 300 Mio bis 500 Mio USD werde mit mehreren Banken verhandelt.

Im vergangenen Jahr hatte Bertelsmann seinen 50-prozentigen Anteil am Musik-Gemeinschaftsunternehmen Sony BMG an die Sony Corp verkauft. Kurz darauf startete Bertelsmann sein eigenes BMG Rights Management, in dessen Musikkatalog sich ausgesuchte Künstler aus dem früheren Zusammenschluss mit Sony befinden.

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