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25.06.1993

Berufe in der Datenverarbeitung (Teil 2) Systemverwalter: Orientierung an Client-Server sichert den Job Von Achim von Michel*

Kein groesseres Rechenzentrum kommt ohne Systemverwalter aus. Die vielfaeltigen Anforderungen garantieren eine abwechslungsreiche und oftmals auch aufregende Taetigkeit. Voraussetzung dafuer ist allerdings eine Umorientierung in Richtung Client-Server- Computing, denn die Zahl der RZs nimmt ab, und sie werden zunehmend automatisiert.

Der Arbeitsplatz des Systemverwalters ist das Rechenzentrum grosser DV-Anlagen. Die genaue Kenntnis der Systemsoftware macht den Spezialisten des Rechnersystems zu einem wichtigen Ansprechpartner fuer Software-Entwickler und Programmierer. Als Bindeglied zwischen Anwendungsbereich und Hardware sorgt er zum Beispiel fuer die Einhaltung bestehender Standards und beraet Programmierer bei der Anpassung von Anwendungen an die Systemumgebung. Die regelmaessige Teilnahme an Schulungen bei Computerherstellern ist darum fester Bestandteil der Taetigkeit.

In kritischen Situationen einen kuehlen Kopf zu behalten, ist eine wichtige Anforderung an diesen Beruf: Bei Systemfehlern und Zusammenbruechen lokalisiert der Systemverwalter zusammen mit den Operatoren systematisch die Fehlerursache und beseitigt die aufgetretenen Stoerungen - dabei kann es mitunter auf Sekunden ankommen.

Systemverwalter sind hochqualifizierte Mitarbeiter, die oft nach einem Hochschulabschluss, zum Beispiel als Diplom-mathematiker oder als Diplominformatiker in den Beruf gelangen. Aber auch die Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann oder zum mathematisch- technischen Assistenten kann, bei geeigneten Fortbildungen, als Sprungbrett in dieses abwechslungsreiche Berufsfeld dienen.

Zukunftsaengste brauchen den Systemverwalter trotz des zunehmenden Trends zu PC-Netzen nicht zu plagen, denn auch solche Systeme beduerfen einer intensiven Betreuung durch geschulte Spezialisten. Darueber hinaus wird auch die Verwaltung der zunehmenden Anzahl von Client-Server-Systemen das Aufgabengebiet des Systemverwalters erweitern. Interessante Perspektiven bietet schliesslich der spaetere Aufstieg zum Systemsoftware-Entwickler, der sich in verstaerktem Mass mit der Konzeption neuer Systemsoftware beschaeftigt.

Jobinhalte

- Beratung, Unterstuetzung und Information der Anwendungsentwickler (Organisatoren und Programmierer),

- Auswahl, Pflege und Anpassung von Tools, Methoden und Verfahren, Systemstandards und Richtlinien,

- Sicherstellung der Systemfunktionen,

- Fehleranalyse,

- Hardwareverwaltung,

- Unterstuetzung der Hardware-Auswahl,

- Mitarbeit bei Hardwaretests sowie

- Kapazitaetsplanungen

Gehalt

(Angaben in Mark)

Minimal+ 40 100

Mittelwert+ 61 800

Maximal+ 75 000

Quelle: r & p, CW

*Achim von Michel arbeitet als freier Fachjournalist in Muenchen.