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16.07.1999 - 

Der IT-Stellenmarkt in der Halbjahresbilanz

Berufe rund ums Internet haben Hochkonjunktur

MÜNCHEN (ag) - Geht der IT-Boom zu Ende? Laut EMC Medienservice/Adecco wurden im ersten Halbjahr 45786 Jobanzeigen für DV-Spezialisten in 40 Tageszeitungen geschaltet, im Vorjahreszeitraum waren es 45 242. Früher war das Wachstum kräftiger ausgefallen.

"Auf Stellenanzeigen in Printmedien bekommen wir kaum Feedback." Dieses Klagelied stimmen Personaler nur zu gern an, wenn sie auf der Suche nach dem begehrten IT-Nachwuchs sind.

Vor allem große Firmen setzen darum auf einen Rekrutierungs-Mix und schicken Mitarbeiter aus ihren gut bestückten Personalabteilungen von einer Hochschulkontaktmesse zu nächsten, um die Bewerber von Angesicht zu Angesicht zu überzeugen. Daneben setzen die Firmen auf eine verstärkte Internet-Präsenz.

Solange die Unternehmen die Bewerber so umgarnen, ist es verfrüht, aufgrund der kaum gestiegenen Zahl der Stellenanzeigen in den Printmedien von einer Stagnation des IT-Arbeitsmarktes zu sprechen. Beratungs- und Softwarehäuser haben nach wie vor einen großen Personalbedarf: In den ersten sechs Monaten 1999 fanden sich 18990 Angebote, was über 40 Prozent des gesamten IT-Stellenmarktes ausmacht. Mehr IT-Mitarbeiter als letztes Jahr brauchen Zeitarbeitsfirmen (plus 500), Verlage (plus 170) und die TK-Branche (plus 230).

Ein Blick auf die gesuchten Qualifikationen zeigt den zunehmenden Einfluß des Internet auf den Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl der Offerten für Internet-Spezialisten und Netz-Manager fast verdoppelt, die Systemadministratoren hatten bei 1856 Angeboten (Vorjahr: 1359) ebenfalls eine deutlich größere Auswahl.