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14.02.1997 - 

Wenn der Job weg ist

Berufliche Kontakte werden von Managern überschätzt

Zu diesem Ergebnis kommt das Forsa-Institut, nachdem es im Auftrag der SKP Dr. Stoebe, Kern & Partner Unternehmensberatung, Ahrensburg, 500 Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen befragt hat. Fast zwei Drittel der Auskunftgeber in Westdeutschland glauben, daß arbeitslos gewordene Führungskräfte häufig einer Fehleinschätzung hinsichtlich ihrer bestehenden Kontakte und der damit verbundenen Chancen auf einen schnellen beruflichen Wiedereinstieg unterliegen.

In Ostdeutschland sind dagegen nur 41 Prozent der Manager so zuversichtlich. Darüber hinaus steht für 44 Prozent der Unternehmer fest, daß Führungskräfte, die entlassen wurden, ihre künftigen Gestaltungsmöglichkeiten überschätzen.

Nahezu ebenso viele sind indes überzeugt, daß arbeitslose Führungskräfte ihre berufliche Neuorientierung selbst in die Hand nehmen können.

In den alten Bundesländern vertreten sogar 47 Prozent diese optimistische Auffassung. Uwe Kern von SKP beurteilt die Situation arbeitsloser Manager dagegen skeptischer.

Wege aus der persönlichen Krise

Nach seinen Erfahrungen aus langjähriger Outplacement-Beratung stürzen viele Manager nach ihrer Entlassung in psychosoziale Krisen, da sie sich im Laufe ihrer Karriere zuwenig mit der Möglichkeit eventueller Rückschläge auseinandergesetzt hätten. Zudem hätten sie nicht kritisch hinterfragt, so der Unternehmensberater, "welchen Wert ihre Person für das Unternehmen jeweils hat". Um diese Krise zu meistern, müßten sie zuerst ihre Stärken und Potentiale mit Blick auf den Markt neu definieren.