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18.04.1995

Besser als HP, aber schlechter als DEC IBM bringt zwei Power-2-basierte Server und SSA-Speicherplatten

MUENCHEN (CW) - IBMs neue RS/6000-Server "Modell 591" und "R21" plazieren sich als leistungsstarke Alternativen zu Systemen von Hewlett-Packard (HP) im RISC-Midrange-Markt, koennen aber DEC- Servern nicht das Wasser reichen.

Sowohl das fuer wissenschaftlich-technische Aufgabenstellungen vorgesehene Modell 591 als auch das System R21 im Industriegehaeuse basieren auf der "Power-2"-Implementation, deren Prozessor mit 77 Megahertz getaktet ist. Wie die IBM mitteilt, ist die CPU mit einer Maschinenzykluszeit von 13 Nanosekunden so schnell wie herkoemmliche 3090-Mainframes. Der Prozessorkomplex inkorporiert zwei Fliesskommaeinheiten, ein vier Wort breites Speichersystem, 256 KB Cache-Speicher sowie einen fuer grosse Datenbloecke optimierten Speicher-Bus.

Modell 591 ist mit 64 MB Arbeitsspeicher (maximal 2 GB) sowie einem CD-ROM-Laufwerk (vierfache Geschwindigkeit) ausgestattet. Es kann unter AIX, Version 3.2.5, in einen Cluster eingebunden werden. Anwender koennen von bisherigen Modellen "500" auf das 591- System aufruesten. Die Preise, schreibt der Brancheninformationsdienst "Computergram", beginnen fuer diesen Rechner bei rund 57500 Dollar zuzueglich einer monatlichen Servicegebuehr von 575 Dollar.

Der R21-Server besitzt standardmaessig 128 MB Arbeitsspeicher (maximal 2 GB) und eine 1,1 GB grosse Festplatte. Auch er laesst sich in Cluster integrieren. Fuer 35000 Dollar respektive 20000 Dollar koennen Benutzer von "R10"- beziehungsweise "R20"-Servern auf den neuen Rechner aufruesten. Das R21-System kostet ab 64500 Dollar.

Die IBM teilte ferner mit, dass nunmehr erstmals im RS/6000-Umfeld Plattensysteme mit der Serial Storage Architecture (SSA) angeboten werden. Hierzu stellte Big Blue den SSA-4-Port-Adapter vor. Dieser gewaehrleistet einen Datendurchsatz pro Sekunde von 40 oder 80 MB. IBM offeriert sowohl das Plattensubsystem "7133 SSA Modell 010" im Industriegehaeuse als auch ein freistehendes Towergehaeuse "Modell 500". Beide haben Platz fuer maximal 16 Festplatten mit Kapazitaeten von jeweils 1,1 oder 2,2 sowie 4,5 GB.

Andrew Allison, Herausgeber des auf RISC-Workstations und -Server spezialisierten US-Newsletters "Inside the New Computer Industry" sagte, die IBM-Server seien im Vergleich zu den neuen Servern der Digital Equipment Corp. (DEC) - ohne sie im einzelnen zu bezeichnen, duerfte er die Maschinen der "8X00"-Linie gemeint haben - sowohl in der Leistung als auch bezueglich der Preiswuerdigkeit um einiges schlechter einzuschaetzen, den HP-Servern allerdings ueberlegen.