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04.02.2000 - 

Gast-Kommentar

Besser leben mit Windows 2000?

Ulrich Schäfer Manager Consulting, Meta Group Deutschland GmbH, Ismaning

Fast pünktlich zum neuen Millennium bringt Microsoft das lang erwartete Windows 2000 auf den Markt. Ein neues IT-Zeitalter soll beginnen. Aber so wenig es zum 1. Januar 2000 die große Y2K-Katastrophe gab, so wenig wird Windows 2000 schlagartig die IT-Landschaft verändern. Für den Privatanwender ist das Betriebssystem vorerst ohnehin nicht interessant, doch auch die Unternehmen haben einen etwas längeren Weg in die Windows-2000-Zukunft vor sich: Erst steht die Ausstattung neuer Client-PCs ab Februar/März mit dem Produkt an, dann über einen längeren Zeitraum die "Renovierung" des gesamten Client-Parks und schließlich, voraussichtlich im Frühjahr 2001, die Umstellung der Server-Umgebung.

Den Verantwortlichen wird so manches graue Haar wachsen, die Fachabteilungen werden fluchen, und ganze Horden von Systemadministratoren und Servicetechnikern werden für guten Umsatz im Trainingsgewerbe sorgen - nichts Neues in der IT. Doch darin und in den höheren Systemvoraussetzungen verbirgt sich auch eine Chance für die Kunden. Die "Kostentreiber" für die geplante Migration finden sich nämlich weniger im Hardware- oder Softwareumfeld als vielmehr in den Bereichen Standardisierung, Servicequalität und Komplexität der betriebenen Anwendungen. Firmen, die hier bereits investiert haben, werden heute durch wesentlich geringere Migrationskosten belohnt als beispielsweise bei der Einführung von Windows 95. Alle anderen werden diese Investitionen mit der Einführung von Windows 2000 nachholen und mit bis zu 2400 Mark pro Anwender rechnen müssen. Der Fortschritt kommt langsam und ist teuer, aber das dabei erzwungene gesamtheitlichere Denken in der IT lohnt sich.