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25.02.2000 - 

AOLs Communicator 6 soll dieses Frühjahr kommen

Beta von Internet Explorer 5.5 bringt erste Tester auf die Palme

MÜNCHEN (CW) - Die erste Betaversion des Microsoft-Browsers "Internet Explorer 5.5" stößt bei Testern nicht auf Gegenliebe. Der Grund: Die Software lässt sich nicht mehr deinstallieren und blockiert den Zugang zur Windows-Update-Web-Seite.

Microsofts neuester Browser sorgt bei ersten Testern für Unmut: Nach dem Download und der Installation der ersten Betaversion des Internet Explorer 5.5 (IE 5.5) ist es Anwendern nicht mehr möglich, das Interims-Release zu entfernen. Hinzu kommt, dass Microsoft seine Windows-Update-Web-Seite überarbeitet hat und der Zugriff auf wichtige Betriebssystem-Updates nach der Installation des Browsers nicht mehr möglich ist. "Dies ist ein gravierendes Problem mit großen Konsequenzen", so ein Web-Entwickler eines großen US-Unternehmens. "IE 5.5 ist eine öffentliche Beta, die Microsoft ohne Warnung freigegeben hat. Da sich das Release nicht deinstallieren lässt, können viele User nicht mehr auf die Web-Seite mit den wichtigen Sicherheits-Updates zugreifen." Der amerikanische Softwarekonzern hat inzwischen den Bug eingeräumt und erklärt, den Fehler bis zur nächsten Betaversion seines Internet-Programms beheben zu wollen. "Wir wissen, dass einige Anwender Probleme mit der Deinstallation der Betaversion von IE 5.5 haben", so die lapidare Aussage eines Unternehmenssprechers. "Microsoft rät Anwendern, Dateien vor dem Download zu sichern, um im Notfall die alte Konfiguration restaurieren zu können."

Jüngst kündigte die AOL-Tochter Netscape, Erzrivale des Softwarekonzerns, an, im Frühjahr dieses Jahres werde ein schon lange erwarteter neuer "Communicator" auf den Markt kommen. Allerdings scheinen die technischen Neuerungen der Version 6.0 gegenüber dem aktuellen Release 4.7 nicht sehr aufregend zu sein. So soll AOLs Chat-Software "AOL Instant Messaging" (AIM), die der Hersteller bisher als eigenständiges Programm gemeinsam mit dem Web-Client ausliefert, vollständig integriert werden. Bedeutsamer ist die Ankündigung, dass Kunden eigene, angepasste Versionen der Internent-Software vertreiben dürfen. So könnte ein Site-Betreiber seinen Besuchern einen Browser zur Verfügung stellen, der Links auf die eigenen Web-Angebote enthält.