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19.12.1997 - 

Kiefer & Veittinger zu 50 Prozent im Besitz der Walldorfer

Beteiligung soll SAP Tür zum Front-Office öffnen

"Durch die Beteiligung möchten wir die bestehende Entwicklungspartnerschaft vertiefen", erklärte Gerhard Rickes, SAP-Sprecher in Walldorf. Geplant sei, gemeinsam mit Kiefer und Veittinger (K & V) ein Produkt für die Vertriebsunterstützung zu entwickeln. Die Software kann über entsprechende Schnittstellen an R/3 gekoppelt werden und soll auch separat einsetzbar sein. Ein genauer Zeitplan für das Projekt soll Anfang 1998 bekanntgegeben werden.

Vor allem die Erfahrungen mit Vertriebs- und Marketing-Systemen sowie Call-Center-Anwendungen habe den Ausschlag für den Einstieg der SAP gegeben, berichtet Henning Fromme, zuständig für Marketing bei K & V. Darüber hinaus habe man ein spezielles Gateway entwickelt, über das sich das eigene SFA-Produkt "Sales Manager" mit Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Systemen wie SAP R/3 verbinden lasse. Ein "Communication Manager" innerhalb des Gateway erlaubt es demnach, Daten ereignisgesteuert oder auch periodisch aus dem Front-Office-System in R/3 zu übertragen und von dort auf den Laptop zu laden. Um sicherzustellen, daß keine Inkonsistenzen auftreten, orientiert man sich bei der Datenübertragung an der Tabellenstruktur der SAP. Die Semantik der Daten wird entsprechend angepaßt.

Der Sales Manager basiert auf objektorientierten Funktionsbausteinen. Mittels einer Object Module Library (OML) sollen sich daraus kundenspezifische Systeme entwickeln lassen. "Der Sales Manager ist branchenneutral und kann durch seinen modularen Aufbau auf die Belange unterschiedlicher Sparten wie Finanzdienstleister, Nahrungsmittel- und Automobilindustrie eingestellt werden", erklärt Fromme. Die Software eignet sich für den Einsatz im Außendienst, aber auch Call-Center-Lösungen lassen sich damit entwickeln. Fromme: "K & V hat bereits in allen Bereichen des Kunden-Managements Projekte realisiert." Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeiter, davon 170 in Deutschland. Die Investitionssumme der SAP wurde nicht bekanntgegeben. Die Kartellbehörde muß dem Kauf noch zustimmen.