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10.04.1987 - 

Vor allem im österreichischen Gewerbe ist der Computereinsatz kein Thema:

Betriebe zögern bei DV-Anschaffung

WIEN (apa) - Nur drei Prozent der insgesamt 228 434 österreichischen Betriebe besitzen derzeit einen eigenen Computer. 47 Prozent der Unternehmen nutzen allerdings DV-Dienste in irgendeiner Form. Dies ergab eine IFES-Studie, die von der EDV GmbH in Auftrag gegeben wurde.

Diese Durchschnittswerte streuen stark nach Betriebsgröße oder Branche. Während bei den Großunternehmen (mehr als 500 Beschäftigte) jedes vierte über eine eigene DV-Anlage verfügt, ist dies bei den Mittelbetrieben bei jedem fünften der Fall. Die IFES-Studie brachte ferner zutage, daß für 1987 bei rund 27 Prozent aller österreichischen Betriebe eine Ausweitung der DV-Nutzung vorgesehen ist. Großbetriebe denken dabei in erster Linie an Bürokommunikation, technische Entwicklungsunterstützung und Textverarbeitung. Mittelbetriebe planen vor allem Textverarbeitung, Kostenrechnung, Auftragsbearbeitung und technische Entwicklung.

Die geringste Computerverbreitung gibt es laut IFES-Studie im Gewerbe. 62 Prozent der insgesamt rund 35 000 Unternehmen geben an, keine DV-Anwendung zu haben. Im Bereich Dienstleistungen sind 50 Prozent von rund l00 000 Betrieben ohne EDV, während von den Industriebetrieben nur zwölf Prozent von 4150 Firmen angaben, derzeit ohne EDV auszukommen.

Dabei verwenden 13 Prozent der befragten Unternehmen Personal Computer; der PC-Einsatz ist vor allem in den Industriebetrieben dominant. Davon wird jeder zweite PC für Kalkulation und Kostenrechnung, je der dritte PC für die Buchhaltung verwendet. 56 Prozent der PC-Benutzer setzen für ihr Gerät spezielle DV-Programme ein, wobei selbsterstellte Software häufiger Verwendung findet als zugekaufte, fertige Pakete.

Im statistischen Durchschnitt nicht sehr verbreitet ist bei den befragten Firmen die Datenkommunikation mit dem PC. Nur sieben Prozent der erfaßten PCs sind im Datenanschluß zu anderen Geräten, Anlagen oder Datenbanken außer Haus verbunden. Dabei erfolgt der Datenanschluß meist über die Telefonleitung (83 Prozent). Gewerbetreibende und Industriebetriebe haben überdurchschnittlich mehr Datenanschlüsse als Vergleichsgruppen.