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06.02.1987

Betrifft CW Nr. 1 vom 9. Januar 1987, Seite 33: "Econocom sucht Profil als Distributor" Zu dem Artikel möchten wir wie folgt Stellung nehmen: Ab 1983 erwarb die Société-Générale-Bankengruppe in zwei Stufen die ECS S.A. von den ehemaligen Aktionären (Créd

Betrifft CW Nr. 1 vom 9. Januar 1987, Seite 33: "Econocom sucht Profil als Distributor"

Zu dem Artikel möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

Ab 1983 erwarb die Société-Générale-Bankengruppe in zwei Stufen die ECS S.A. von den ehemaligen Aktionären (Crédit Commercial de France zu 66 Prozent und J. L. Bouchard zu 34 Prozent).

Seit der Übernahme durch die Société-Générale-Bankengruppe wurde Herrn Bouchard das Recht genommen, in Frankreich sowie im Ausland den Firmennamen ECS zu benutzen. Dies begründet, daß die außerhalb Frankreichs befindlichen Gesellschaften Herrn Bouchards umfirmiert wurden.

Im Jahre 1986 hat die ECS als Mitglied der Société-Générale-Bankengruppe einen Umsatz von zirka 4 Milliarden französische Francs (1983: 1,3 Milliarden) erreicht und unter dem Namen ECS International einige Filialen außerhalb Frankreichs aufgebaut. Momentan bestehen Filialen in der BRD, Japan, Großbritannien, Italien und Belgien.

Die Firma ECS S.A. in Frankreich sowie die Firmen ECS International befassen sich auch in Zukunft mit der Vermietung, Beschaffung und dem Verkauf von IBM-Geräten und sind als Tochtergesellschaft einer der größten Banken der Welt ein Maßstab für Sicherheit und finanzielle Stärke.

Ende 1986 konnten die ECS-Firmen auf einen Bestand von mehr als 45 000 IBM-Geräten verweisen.

Richard Davies

ECS International Deutschland GmbH Frankfurt am Main

Betr.: CW Nr. 3 vom 16. Januar 1987, Seite 25: "Ausbau bestehender SE-Konzepte hat Vorrang"

Der Autor des genannten Artikels weist zu Recht darauf hin, daß mit der Ergänzung des hausinternen Phasenmodells um Methoden und mit der Unterstützung der Vorgehensweise durch Werkzeuge die Qualität der Verfahrensentwicklung (und damit der entwickelten DV-Systeme selbst) deutlich zunehmen kann.

Die Qualitätsziele werden letztendlich jedoch nur dann erreicht, wenn die Einzelmethoden (und die sie unterstützenden Werkzeuge) gut aufeinander abgestimmt sind. Dabei müssen die angewandten Methoden in zweifacher Weise untereinander verknüpft werden:

1. horizontal, das heißt, die in einer Projektphase angewandten Methoden zu unterschiedlichen Systementwicklungsansätzen (zum Beispiel in der Fachkonzeptphase die Methoden zum Erarbeiten der Informationsstruktur und der Funktionsstruktur) untereinander;

2. vertikal, das heißt, die in aufeinanderfolgenden Projektphasen anzuwendenden Methoden zum selben Systementwicklungsansatz (zum Beispiel Methoden zum Erarbeiten der Informationsstruktur in der Fachkonzeptphase und Methoden zum Entwurf der Datenbank- beziehungsweise Dateistruktur in der Phase DV-Konzept) miteinander.

Qualität entsteht eben nicht nur durch systematisches und methodisches Vorgehen an sich, sondern insbesondere auch im Grenz- beziehungsweise Überlagerungsbereich zwischen zwei oder mehr Methoden. Ein typisches Beispiel hierfür sind die Methoden zum Erstellen der Informationsstruktur und der Funktionsstruktur, deren Ergebnisse durch Darstellen des Datenflusses sehr gut auf ihre Qualität hin überprüft werden können.

Über die Phasengrenzen hinweg kann Qualität dadurch erreicht werden, daß die Weiterverarbeitung der Arbeitsergebnisse einer Projektphase in den Folgephasen ohne zusätzliche Umsetzung erfolgen kann. Beispielhaft hierfür ist die Erstellung eines relational orientierten Informationsmodells in der Fachkonzeptphase, das in der Phase DV-Konzept direkt in relationale Daten(bank)strukturen umgesetzt werden kann. Selbst in den Fällen, in denen kein relational orientiertes DBMS zur Verfügung steht, läßt sich ein derartiges Informationsmodell methodisch sinnvoll weiterverarbeiten.

Optimiert wird der Verbund der Methoden durch den Verbund der Werkzeuge, welcher der Vernetzung der Methoden folgt, das heißt sowohl die horizontale als auch die vertikale Verknüpfung der Methoden unterstützt.

Systems Engineering ist eben mehr als die bloße Aneinanderreihung von Phasen und das Nebeneinander von Methoden und Werkzeugen; soll zum Tragen kommen die SE-Einzelkomponenten nur durch ihren Verbund.

Günter Schmitt

6203 Hochheim