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31.08.1979

Betrifft CW-Nr. 23 vom 8. Juni 1979: "Die grafische DV in kommerziellen Anwendungen:

Betrifft CW-Nr. 23 vom 8. Juni 1979: "Die grafische DV in kommerziellen Anwendungen: Der vernachlässigte Anwender"

Den Gastkommentar von Klaus Ruggaber möchten wir zum Anlaß nehmen, die aufgeworfenen Fragen und Feststellungen aus der Sicht eines Anbieters zu beantworten.

Die Realisierung der Datenanalyse mit Hilfe eines entsprechenden Softwarepaketes und Terminals bietet, wie Sie selbst andeuteten, erhebliche Vorteile. Daß diese nicht in großem Umfang genutzt und eingesetzt werden, liegt nach unserer Erfahrung sowohl am Anwender, als auch am Interessenten. Wie Ruggaber richtig feststellt, sind die Einsatzgebiete, wie Dokumentation, Konstruktion und Architektur, um nur einige zu nennen, hard- und softwaremäßig abgedeckt.

Diese Applikationen liegen zum großen Teil auf der technisch-wissenschaftlichen Seite, was zur Folge hat, daß die Vertriebsbeauftragten nur in dieser Richtung ausgebildet wurden. Die Schulung der Mitarbeiter für den kommerziellen Bereich, und dort speziell für die Datenanalyse, wird in unserem Hause forciert durchgeführt, damit Sprach- und Sachbarrieren zwischen Interessent und Verkäufer schneller überwunden werden können.

Nun zum Interessenten. Für ihn ist es momentan einfacher, wenn auch wesentlich langsamer, die Übertragung der Zahlen vom Computerausdruck per Hand in eine Grafik zu Übertragung. Soll auch dieser letzte Schritt durch ihn mit Hilfe der EDV, sprich Terminal, Plotter oder Hardcopy, durchgeführt werden, so setzt das normalerweise EDV-Kenntnisse voraus. Aus unserer Vertriebserfahrung heraus können wir sagen, daß das Heranführen der Interessenten und die Überwindung der EDV-Barriere sehr zeitintensiv ist. Diese Situation tritt selbstverständlich nicht bei Anwendern von EDV-Anlagen ein. Hier werden die Fähigkeiten der Soft- und Hardware diskutiert und in konkreten Fällen eine Probeinstallation vorgenommen. Voraussetzung hierfür ist eine existierende optimale Soft- und Hardware. Hierbei sind die Anforderungen an die Software aus vielerlei Gründen besonders hoch.

Für den zukünftigen Anwender ist die Flexibilität des Gesamtsystems, die Geschwindigkeit und die einfache Bedienung der Software von besonderem Interesse.

Michael Chrischilles, Rohde & Schwarz Engineering and Sales GmbH, Köln