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10.08.1979

Betrifft CW-Nr. 27 vom 6. Juli 1979, Seite 18: Fachliteratur Es ist begrüßenswert, daß Sie ab und zu Hinweise auf neu erschienene Literatur veröffentlichen. Aber wenn, dann bitte richtig. In der COMPUTERWOCHE vom 6. Juli 1979 wird das Buch "Grafische D

Betrifft CW-Nr. 27 vom 6. Juli 1979, Seite 18: Fachliteratur

Es ist begrüßenswert, daß Sie ab und zu Hinweise auf neu erschienene Literatur veröffentlichen. Aber wenn, dann bitte richtig.

In der COMPUTERWOCHE vom 6. Juli 1979 wird das Buch "Grafische Datenverarbeitung - Eine Einführung" kurz vorgestellt. Der Autor ist jedoch Günther Schrack (deutlich lesbar auf der abgebildeten Kopie des Titelblattes!); die von Ihnen als Autoren genannten Herren sind die Herausgeber der Serie "Reihe Informatik", in der das Buch als Band 20 erschienen ist.

Die Preisangabe ist ebenfalls unrichtig. Wir jedenfalls haben für unser Bibliotheksexemplar in der Buchhandlung nicht 12,80 DM, sondern 28,- DM (!) bezahlt!

Dirk Kottke

Universität Tübingen, Zentrum für Datenverarbeitung

Betrifft CW-Nr. 28 vom 13. Juli 1979: "Geordneter Rückzug an der Lochkarten-Peripherie"

In den letzten Wochen haben Sie zweimal die Firma Daimon in Köln lobend erwähnt wegen des dort installierten Kartenleser-/Stanzerequipments.

Es ist nur schade, daß man dort nicht einen Schritt weitergegangen ist. Nach dem heutigen Stand der Technik könnte man sehr gut ganz auf den Einsatz von Lochkarten verzichten. Dies wurde bisher meines Wissens erst bei einer DOS-Anlage (Linde in Köln) wirklich realisiert. Hier ist zwar mit gewissen Schwierigkeiten zu rechnen, nicht zuletzt einem leichten Widerstand der IBM, aber die monetären Vorteile können beträchtlich sein wenn man nur die Mieten für die überall noch herumklappernden Lochkartenmaschinen, als da sind Locher, Prüfer, Lochschriftübersetzer Sortierer, Mischer, zusammenzählt.

Es bedarf allerdings gewisser Voraussetzungen wie zum Beispiel einem Diskettenleser und einem Programmprodukt, das es erlaubt, Jobs irgendwie an den Batchbetrieb abzusetzen. Solche Produkte werden aber heute fast überall eingesetzt. Ich erinnere nur an die IBM-Produkte SPM und ETSS. Daneben gibt es mindestens fünf ähnliche Produkte auf dem freien Markt.

Georg Komma

Am Ziegelofen 13 5000 Köln 50

Betrifft CW-Nr. 28 vom 13. Juli 79: "rational GOD-Vorstand scheidet im Krach"

Mit dem Leitmotiv "In der Expansionsphase auseinandergelebt" betitelt Konrad Preiß K. Rupprechts Abgang als langjähriger Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender und nicht zuletzt Firmengründer der rational.

Diesem von Preiß genannten Grund muß ich als früherer Gesellschafter/Geschäftsführer einiger rational-Beteiligungsgesellschaften wie zum Beispiel Südbu und OCR-Service in Stuttgart, heftig widersprechen. Eine Expansionsphase hat es in der ganzen Gruppe in den letzten vier bis fünf Jahren überhaupt nicht gegeben. Abgesehen natürlich von einigen unglücklichen Umsatzzukäufen, die Otto Schäfer (Kugelfischer) veranlaßt hat und die dieser über die Münchner Abschreibungs-KG aus Steuermitteln finanziert hat. Kurt Rupprecht ist im wesentlichen vielmehr aus folgenden Gründen gescheitert:

1. keine langfristige Unternehmensplanung,

2. kein korrektes Marketing-Konzept

3. keine fundierten Kontroll- und Informationssysteme innerhalb der gesamten Firmengruppe.

Anmerken muß man allerdings, daß der relativ oft tätige Aufsichtsrat, besetzt mit gestandenen Männern wie seiner Durchlaucht Fürst Georg von Waldburg-Zeil, Otto Schäfer (FAG) sowie Vorstandsmitglied der Bayerischen Vereinsbank Martin Pfeiffer und dem rational GOD-Vorstandskollegen Konrad Preiß, keine große Hilfe für K. Rupprecht waren und man darf die Schuld und den Ärger nicht alleine auf K. Rupprechts Schultern abladen.

An dieser Stelle möchte ich als VDRZ-Mitglied auch einmal öffentlich dem Verband danken, daß er aufgrund der Stuttgarter Vorkommnisse so schnell reagiert hat. Ein VDRZ-Repräsentant mit derartigen Geschäftsmethoden, wie K. Rupprecht sie an den Tag legte, ist untragbar für alle deutschen Service-Rechenzentren.

H. D. Müller Stuttgart