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07.08.1987

Betrifft CW Nr. 29 vom 17. Juli 1987 "Meinungen", und CW Nr. 30 vom 24. Juli 1987, Kolumne Als Leser der COMPUTERWOCHE fand ich die Beschwerde - etwas anderes ist es ja nicht - des Herrn Dorn von der IBM und auch Ihren Kommentar dazu beachtenswert. Ich

Betrifft CW Nr. 29 vom 17. Juli 1987 "Meinungen", und CW Nr. 30 vom 24. Juli 1987, Kolumne

Als Leser der COMPUTERWOCHE fand ich die Beschwerde - etwas anderes ist es ja nicht - des Herrn Dorn von der IBM und auch Ihren Kommentar dazu beachtenswert. Ich muß Ihnen aber offen gestehen, daß ich Herrn Dorn verstehe. Nicht nur in den Kolumnen der COMPUTERWOCHE auch in beinahe allen an sich sachorientierten Artikeln bekommt die IBM zwischen den Zeilen regelmäßig mehr oder weniger massive Kritik zu hören. Es ist natürlich alles immer recht gut verpackt, aber jeder Leser merkt's doch. Big Blue - schon dieser Spitzname sagt beinahe alles - ist der "böse Marktpartner". Das beginnt bei der hämischen Besprechung von Wachstumswerten der Hersteller und reicht bis zur Senkung der Wartungskosten als "Köder für Kunden". Sicher, der Leser kann sich sein eigenes Bild daraus machen, aber wirft man Dreck, so bleibt immer etwas hängen, wie der Volksmund so schön sagt. Andererseits verstehe ich Sie auch, denn wer hat nicht seine Schwierigkeiten mit der IBM. Wir erleben gerade den lehrreichen Fall, daß Mr. Lamond, ferner ein lBM-orientiertes Softwarehaus, ein IBM-Manager und eine Anzahl IBM-SE der Ansicht sind, das gestellte Problem lasse sich mit einer oder mehreren IBM S/38 lösen, während die direkt zuständigen Salesmen zwar nicht laut dagegen sind, aber hinten herum alles unternehmen, damit erst gar nicht eine S/38-Offerte in unsere Hände gerät. Sicher, der Salesman betreibt auch Protection oder frönt dem Selbsterhaltungstrieb, was durchaus verständlich sein kann. Ich würde mir trotz allem einen weniger permanenten redaktionellen Krieg gegen "Big Blue" wünschen, aber bitte schon Kritik.

Dr. G. J. Weisensee Geschäftsführer INFOR Interessengemeinschaft Informatik für schweiz. Krankenkassen. CH-4502 Solothurn

In dem sehr verblüffenden Hin und Her der letzten Wochen um die IBM mit verschiedenen Darstellungen und Gegendarstellungen in Ihren Spalten sprechen Sie auch vom "Btx-Flop" des Computermultis.

Bitte seien Sie doch so lieb, einmal in die Geschichte einzutauchen und das Btx-Versagen von IBM deutlicher zu dokumentieren. Meiner Ansicht nach funktioniert doch Btx, oder?

Leider ist es ein bedeutendes Problem Ihres Blattes, die Kategorien Meinung, Bericht und PR journalistisch auseinanderzuhalten. Bei Meinung gelingt Ihnen das noch am besten. Aber für mich stellt sich die Frage: Wie objektiv ist Ihr Btx-Urteil?

Hubert Kauker BAG Bachhändler-Abrechnungs-Gesellschaft mbH, Frankfurt

Anmerkung d. Red.: Wie objektiv unser Urteil ist, überlassen wir dem Urteil der Btx-Nutzer und -Nichtnutzer Leser Kauker hat recht: Btx funktioniert. Doch daran wird sich die IBM wohl nicht messen lassen wollen. Tatsache ist: Der Start von Bildschirmtext mußte 1983 wegen unzureichender Betriebssicherheit verschoben werden. Was nun den kommerziellen Aspekt von Btx betrifft - den die IBM nicht zu verantworten hat - , so kann

besten die Post über Anschlußzahlen Auskunft geben.