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DV-Leasing/Kommentar


06.06.1997 - 

Beziehungsmanager gesucht

Wer bislang nach der Methode verfuhr "drei Aufträge, eine Unterschrift" - nämlich für Hardware, Software und den passenden Leasing-Vertrag -, der sollte sich von dieser nur vordergründig zeitsparenden, aber langfristig höchst kostenintensiven und firmenpolitisch riskanten Gewohnheit blitzartig verabschieden, falls ihm "sein" Hersteller und Leasing-Geber diese Option überhaupt eingeräumt hatte.

Margen in der Größenordnung von 50 Prozent können nämlich so manche Hersteller immer noch einfahren - und zwar gerade solche, die mit derartigen Verträgen nach dem Motto "Alles aus einer Hand" mehr an die Bequemlichkeit ihrer Ansprechpartner appellieren als an deren Rechenkünste oder gar Teamfähigkeit. Die nämlich ist gefordert, wenn es heute darum geht, auch aus dem Finanzierungsinstrument Leasing noch ein Plus an Flexibilität für das Unternehmen herauszuholen bei gleichzeitiger Kostenreduktion. Allein nämlich kann keiner mehr den professionell abgesicherten Entscheidungsmix bereitstellen, der sowohl

- die Interessen der Software-Entwicklungsmannschaft berücksichtigt - Software-Leasing hat eben seine eigenen Gesetze -

- den Hardware-Einkäufern den möglicherweise wettbewerbs-entscheidenden Spielraum für fliegende Wechsel zu mehr Performance garantiert,

- den Telecom-Spezialisten interessante Möglichkeiten für Outsourcing-Verträge offen hält,

- das IT-Controlling und die Unternehmensrevision - Stichwort: Wertberichtigungskonto - durch effektiven Mitteleinsatz befriedigt,

- und nicht zuletzt der Unternehmensleitung das jeweils im Hinblick auf Produktivität und Effektivität geeignetste Instrumentarium an die Hand gibt.

Sieht ganz so aus, als müßte der Leasing-Nehmer der Zukunft in erster Linie ein Beziehungsmanager sein. Aber wer ist das schon?