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09.03.1984 - 

Unterricht soll fortschrittlicher werden:

BFI setzt Computer-Lehranlage ein

WIEN (apa) - Eine Computer-Simultan-Lehranlage kommt neuerdings beim Berufsförderungsinstitut (BFI) in Wien zum Einsatz. Es soll sich hierbei um das bisher einzige derartige System in Europa handeln.

Die Anlage ermöglicht Angaben des BFI zufolge die ständige Kommunikation über Bildschirm zwischen Lehrer und Schüler, ohne andere Kursteilnehmer zu stören. Es könne ein Dialog geführt werden, indem der Lehrer über eine Tastatur den gewünschten Schülerbildschirm "anspricht", erklärte Schulleiter Dr. Ernst Schmidl. Das System bestehe aus zwei Computer-Lehranlagen, an welche 36 Schüler-Bildschirme angeschlossen seien. Die Idee zu dieser Entwicklung stammt von Schmidl selbst. Die technische Lösung in Verbindung mit Philips-Personal-Computern führte das Wiener Systemhaus DOS Datentechnik und Organisationssysteme durch. Die Kosten für die Simultananlage bezifferte Schmidl mit etwas unter einer Viertelmillion Schilling.

Außer der neuen Simultananlage verfügt das BFI noch über 43 Personal Computer von Philips, welche besonders für den Maschinenschreibunterricht und die computergesteuerte Textverarbeitung adaptiert wurden. Schmidl schließt nicht aus, daß das Simultansystem bei entsprechen, dem Interesse auch am Markt angeboten werden könnte.